UNESCO - Appell der Jugend für eine neue Friedenskultur im Bewusstsein der Frauen und Männer für das 21. Jahrhundert UNESCO Erklärung Am : 07 September 2026 Der Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten Jean-Noël Barrot besuchte am 3. September 2026 anlässlich des Starts des Appells der Jugend zum Aufbau einer neuen Kultur des Friedens und der Versöhnung den Sitz der UNESCO. Die gemeinsam vom Minister und dem UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany geleitete Veranstaltung bildete den Abschluss der Arbeit des UNESCO-Jugendforums, das sich aus 145 jungen Menschen aus 135 Ländern zusammensetzt. Während des Sommers arbeiteten diese jungen Menschen gemeinsam daran, durch Bildung, Wissenschaft und Kultur eine Friedenskultur zu schaffen und dabei die Herausforderungen unserer Zeit zu berücksichtigen, darunter die Bekämpfung von Hassrede und der Schutz von Minderjährigen vor gewaltvollen und manipulativen Inhalten im Internet. Bei der Veranstaltung am 3. September präsentierten sie einen „Appell der Jugend für eine neue Friedenskultur“ (Young Leaders Call for a New Culture of Peace) im Bewusstsein der Frauen und Männer für das 21. Jahrhundert. Der Minister und der Generaldirektor würdigten die in diesem Appell formulierten Vorschläge der jungen Menschen, die von der Beteiligung der Jugend an Friedens- und Versöhnungsprozessen über die Schaffung eines internationalen Rahmens für Jugend und künstliche Intelligenz bis hin zur Förderung von Dialogmethoden in Schulen reichen. Der Appell des UNESCO-Jugendforums wurde am Freitag, den 4. September 2026, im Rahmen der Eröffnung der „Fabrique de la Diplomatie“ besonders hervorgehoben. In einem Gespräch mit Khaled El-Enany bekräftigte der Minister zudem das Engagement Frankreichs als Sitzland der UNESCO für den Multilateralismus und für die zentrale Rolle der Organisation bei der weltweiten Förderung von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Information, auch in Krisensituationen. Vor dem Hintergrund des 80. Jubiläums der UNESCO begrüßte der Minister die Fortsetzung der vom Generaldirektor eingeleiteten Arbeiten zur Reform der Organisation und zur Stärkung ihres Wirkens unmittelbar zugunsten der Bevölkerung. Foto: Philémon Henry/MEAE