Choose France 2026: ein Schaufenster für die wirtschaftliche Attraktivität Frankreichs

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Veröffentlicht am : 29 May 2026

Der vom französischen Staatspräsidenten ins Leben gerufene „Choose France“-Gipfel ist das unumgängliche Treffen im Bereich der wirtschaftlichen Attraktivität Frankreichs. Jedes Jahr kommen dort internationale Führungspersönlichkeiten zusammen, um eine gemeinsame Frage zu diskutieren: Warum sollte man sich für Frankreich entscheiden, wenn es um Investitionen, Produktionsstandorte, Innovation und die Entwicklung von Zukunftstechnologien geht?

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des EY-Barometers, das Frankreich zum siebten Mal in Folge als führenden europäischen Standort für internationale Investitionen kürte, will der „Choose France”-Gipfel 2026 konkret zeigen, was diese Attraktivität hervorbringt: Fabriken, Rechenzentren, Labore, Arbeitsplätze und neue Industrieprojekte in allen Regionen des Landes.

Hinter den angekündigten Investitionen steht vor allem ein Ziel: Frankreich zu einem der wichtigsten europäischen Standorte für die Industrien und Technologien des 21. Jahrhunderts zu machen.

1. Choose France als Gipfeltreffen, das Innovation, industrielle Leistungsfähigkeit und Investoren zusammenbringt

An dieser neunten Ausgabe werden mehr als 200 Unternehmensleiterinnen und Unternehmensleiter aus rund 50 Ländern teilnehmen. Den ganzen Tag über werden sie sich mit dem französischen Staatspräsidenten, französischen Ministerinnen und Ministern sowie Entscheidungsträgern in bilateralen Gesprächen über Investitionsprojekte, Ansiedlungen oder die Erweiterung bestehender Aktivitäten in Frankreich austauschen.

Unternehmenschefs, Investoren, Forschende, Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz sowie Akteure der Energiewende werden in den prachtvoll dekorierten Sälen des Schlosses von Versailles aufeinandertreffen.

Der „Choose France“-Gipfel ist inzwischen weit mehr als ein reines Wirtschaftstreffen: Er versteht sich als Schaufenster eines Frankreichs, das Innovationen fördert, seine Regionen reindustrialisiert und den ökologischen sowie digitalen Wandel beschleunigt.

Im Mittelpunkt des Gipfels stehen 2026 folgende Branchen:

künstliche Intelligenz
digitale Infrastrukturen
dekarbonisierte Energie
Elektronik und Halbleiter
Raumfahrt
sowie Technologien im Zusammenhang mit der europäischen industriellen und technologischen Souveränität

 

Der Gipfel dient zugleich als Bühne für französische Exzellenz. Nach Tony Estanguet und Teddy Riner bei früheren Ausgaben werden bei der Plenarsitzung 2026 Beiträge von Thomas Pesquet, Arnaud Prost und Sophie Adenot live von der Internationalen Raumstation sowie von George Clooney (noch zu bestätigen) erwartet und so Innovation, Wissenschaft und Kultur miteinander verbunden.

2. KI, Industrie, Energie: Frankreichs zentrale Projekte bis 2030

Künstliche Intelligenz steht 2026 im Mittelpunkt des Gipfels. Ein Jahr nach dem in Paris veranstalteten KI-Aktionsgipfel will Frankreich nun zeigen, dass es in der Lage ist, die für diese technologische Revolution notwendigen Infrastrukturen bereitzustellen: Rechenzentren, Supercomputer, Stromnetze und großskalige Rechenkapazitäten.

Frankreich verfügt dabei über entscheidende Vorteile: eine weitgehend dekarbonisierte Stromerzeugung, hohe Energiekapazitäten, ein dichtes digitales Netz sowie eine strategische geografische Lage zwischen Europa, Nordamerika, Afrika und Asien.

Warum lohnen sich Investitionen in Frankreich?

Ein weitgehend dekarbonisiertes Stromnetz

ein Innovationsökosystem, unterstützt durch „France 2030“

hochmoderne digitale und logistische Infrastrukturen

ein strategischer Zugang zum europäischen Markt

steuerliche Anreize für Forschung und grüne Industrie

qualifizierte Arbeitskräfte und exzellente Ausbildungsangebote

vereinfachte Verfahren zur Beschleunigung industrieller und technologischer Projekte

3. Die „Choose France“-Tage als Beweis für die Attraktivität des gesamten Landes

Vor dem Gipfel in Versailles bieten die „Choose France“-Tage die Möglichkeit, internationale Investitionen dort konkret zu erleben, wo sie Gestalt annehmen: in Fabriken, Laboren, Forschungszentren und Industriegebieten überall in Frankreich.

Im ganzen Land öffnen ausländische Unternehmen, Industriestandorte und Wirtschaftsakteure ihre Türen, um die konkreten Auswirkungen wirtschaftlicher Attraktivität sichtbar zu machen: Arbeitsplätze, Innovation, Energiewende, Reindustrialisierung sowie Ausbildung in Zukunftsberufen.

Ob im Norden oder Süden bieten diese Tage die Gelegenheit, ein Frankreich zu entdecken, das produziert, innoviert und seine Regionen direkt vor Ort verwandelt.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, an diesen Tagen teilzunehmen und die mitwirkenden Unternehmen und Projekte in ganz Frankreich kennenzulernen.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Website von Business France.

Choose France in den Regionen: drei konkrete Beispiele

KI: die Region Hauts-de-France als künftiges europäisches Drehkreuz für Rechenzentren

In Dünkirchen, Escaudain oder Le Bosquel entwickeln mehrere internationale Unternehmen neue Rechenzentren und Recheninfrastrukturen, um den Aufschwung der künstlichen Intelligenz in Europa zu begleiten. Konzerne wie Microsoft, Digital Realty oder Data4 haben ihre Investitionen in französische Digitalinfrastrukturen angekündigt oder ausgebaut. Dank erweiterter Stromkapazitäten, einer weitgehend dekarbonisierten Energieerzeugung und beschleunigter Netzanschlüsse konzentrieren sich in der Region Hauts-de-France im Norden Frankreichs heute einige der strategisch wichtigsten Digitalprojekte Europas.

Grüne Industrie: Fos-sur-Mer als Labor für industrielle Dekarbonisierung

Rund um den Hafen Marseille-Fos investieren mehrere internationale Konzerne in neue Projekte in den Bereichen kohlenstoffarmer Wasserstoff, dekarbonisierter Stahl und nachhaltige Kraftstoffe. Unternehmen wie GravitHy, H2V oder Marcegaglia tragen dazu bei, dieses historische Industriegebiet schrittweise zu einem der wichtigsten europäischen Zentren für grüne Industrie und Energiewende zu machen.

Raumfahrt: Toulouse als Ökosystem mit internationaler Ausrichtung

Rund um Airbus Defence and Space, das CNES, Thales Alenia Space und zahlreiche New-Space-Start-ups zieht das Raumfahrt-Ökosystem von Toulouse Industriepartner, technologische Kooperationen und internationale Investitionen in den Bereichen Satelliten, Erdbeobachtung und Fahrzeugtechnologie an. Vor dem Hintergrund, dass dieses Jahr im September 2026 in Frankreich ebenfalls der internationale Raumfahrtgipfel stattfindet, wird dieses Thema im Rahmen von „Choose France 2026“ ganz besonders hervorgehoben.

Innerhalb von acht Jahren hat sich „Choose France“ schrittweise als eines der wichtigsten Wirtschaftstreffen Europas etabliert.

Der Gipfel gilt inzwischen als Symbol der französischen Strategie für Reindustrialisierung, Innovation und wirtschaftliche Attraktivität – mit konkreten Auswirkungen in den Bereichen Regionalentwicklung, Beschäftigung und Zukunftsbranchen.