Simone-Veil-Preis der Französischen Republik für die Gleichstellung der Geschlechter Mit dem „Simone-Veil-Preis der Französischen Republik für die Gleichstellung der Geschlechter“ werden Personen oder Kollektive ganz gleich welcher Staatsangehörigkeit ausgezeichnet, die sich in der Welt für die Gleichstellung der Geschlechter und die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen einsetzen. Der 2019 vom französischen Staatspräsidenten ins Leben gerufene Preis wird jedes Jahr anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) vergeben. Feministische Außenpolitik Preise und Auszeichnungen Veröffentlicht am : 14 May 2025 Aktualisiert am : 07 January 2026 Dans cette rubrique Das Ministerium in Aktion Einsatz für Frieden und Achtung der Menschenrechte Einsatz innerhalb der Vereinten Nationen Einsatz für Sicherheit, Abrüstung und Nichtverbreitung Humanitäre Soforthilfe Pariser Friedensforum Förderung der Menschenrechte Geschlechtergleichheit: für Frankreich eine Priorität Einsatz innerhalb der internationalen Justiz Digitale Diplomatie Förderung eines souveränen Europas La communauté politique européenne Die wichtigen internen Politikbereiche der Europäischen Union Das Europa der Verteidigung Frankreich und die Europäische Union Europäische Dossiers Förderung von französischen Unternehmen und Frankreichs Attraktivität Attraktivität für internationale Studierende Die Attraktivität Frankreichs fördern Die Handelspolitik der französischen Regierung Förderung Frankreichs im Bereich Sport Stärkung von Frankreichs Spitzenposition als beliebtestes Reiseziel Unterstützung für Forschende und internationale wissenschaftliche Kooperationen Sicherstellung der französischen Kulturpräsenz Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich Ausbau der Präsenz französischer audiovisueller Medien weltweit Kulturdiplomatie Unterstützung für die Kultur- und Kreativwirtschaft Verteidigung der Frankophonie und der französischen Sprache Ein neues „Festival der Frankophonie“ anlässlich des 19. Frankophonie-Gipfels, der diesmal in Frankreich ausgerichtet wird Beitrag zu einer nachhaltigen und ausgewogenen Globalisierung Antwort auf die Klima- und Umweltkrise Kampf gegen globale Ungleichheiten Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft Globale Herausforderungen Kooperationsmaßnahmen Regionalstrategien Förderung der Frauenrechte in aller Welt Der Simone-Veil-Preis der Französischen Republik bekräftigt das Engagement Frankreichs, die Rechte der Frauen zu verteidigen und voranzutreiben. Frankreich setzt sich seit 2019 für eine feministische Außenpolitik ein, die in der Geschlechtergleichstellung eine zentrale Thematik sieht. Der Preis zielt darauf ab, Initiativen ins Rampenlicht zu rücken, die zu einer Beendigung von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen beitragen, ihnen den Zugang zu hochwertiger Bildung ermöglichen, ihre Autonomie sowie ihre Teilhabe an allen privaten und öffentlichen Entscheidungsprozessen fördern. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird jedes Jahr auf Empfehlung von Mitgliedern des diplomatischen Netzwerks identifiziert und von einer unabhängigen Jury gewählt. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und soll Initiativen der Preisträgerin bzw. des Preisträgers unterstützen und ein konkretes Projekt finanzieren. Wer sind die Preisträger des Simone-Veil-Preises der Französischen Republik für die Gleichstellung der Geschlechter? Organización Género y TIC (Gentic) (2025), argentinisches Kollektiv zur Bekämpfung von sexistischer Gewalt im digitalen Umfeld und Schaffung sicherer digitaler Räume für Frauen und die LGBTQI+-Gemeinschaft Miriame Djangala-Fall und Lea Kongbo (2024), Vertreterinnen der zentralafrikanischen Bewegung der überlebenden Frauen (2024) Die Bürgerbewegung zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs (2023), die sich für eine Weiterentwicklung der Gesetzeslage in Salvador einsetzt. Komal Narayan (2022), eine Aktivistin auf den Fidji-Inseln, die sich für Frauenrechte im Rahmen des Kampfes gegen den Klimawandel einsetzt. Habiba Sarabi (2021), eine afghanische Politikerin und von 2002 bis 2004 Ministerin für Frauenangelegenheiten in Afghanistan. Das Kollektiv „Vivas nos queremos“ (2020), das Gewalt gegen Frauen bekämpft und sich für die Legalisierung des Zugangs aller Frauen zum Schwangerschaftsabbruch einsetzt. Aïssa Doumara (2019), eine Kamerunerin, die sich für die Bekämpfung von Kinderehen und Gewalt gegen Frauen engagiert.