Frankreich und das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung Im Jahr 2023 rief das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten den Anna-Politkowskaja- und Arman-Soldin-Preis für journalistischen Mut ins Leben. Bei der zweiten Preisverleihung 2024 wurden der israelische Journalisten Yuval Abraham und der palästinensische Journalist Basel Adra für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Meinungsfreiheit Preise und Auszeichnungen Veröffentlicht am : 24 March 2026 Dans cette rubrique Das Ministerium in Aktion Einsatz für Frieden und Achtung der Menschenrechte Einsatz innerhalb der Vereinten Nationen Einsatz für Sicherheit, Abrüstung und Nichtverbreitung Humanitäre Soforthilfe Pariser Friedensforum Förderung der Menschenrechte Geschlechtergleichheit: für Frankreich eine Priorität Einsatz innerhalb der internationalen Justiz Digitale Diplomatie Förderung eines souveränen Europas La communauté politique européenne Die wichtigen internen Politikbereiche der Europäischen Union Das Europa der Verteidigung Frankreich und die Europäische Union Europäische Dossiers Förderung von französischen Unternehmen und Frankreichs Attraktivität Attraktivität für internationale Studierende Die Attraktivität Frankreichs fördern Die Handelspolitik der französischen Regierung Förderung Frankreichs im Bereich Sport Stärkung von Frankreichs Spitzenposition als beliebtestes Reiseziel Unterstützung für Forschende und internationale wissenschaftliche Kooperationen Sicherstellung der französischen Kulturpräsenz Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich Ausbau der Präsenz französischer audiovisueller Medien weltweit Kulturdiplomatie Unterstützung für die Kultur- und Kreativwirtschaft Verteidigung der Frankophonie und der französischen Sprache Ein neues „Festival der Frankophonie“ anlässlich des 19. Frankophonie-Gipfels, der diesmal in Frankreich ausgerichtet wird Beitrag zu einer nachhaltigen und ausgewogenen Globalisierung Antwort auf die Klima- und Umweltkrise Kampf gegen globale Ungleichheiten Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft Globale Herausforderungen Kooperationsmaßnahmen Regionalstrategien Preisverleihung 2024: Auszeichnung für Friedensinitiativen Bei der zweiten Verleihung des Anna-Politkowskaja- und Arman-Soldin-Preises im Jahr 2024 wurden der israelische Journalist Yuval Abraham und der palästinensische Journalist Basel Adra für ihre umfassende Berichterstattung über die israelische Besatzung und den Siedlungsbau im Westjordanland und in den palästinensischen Gebieten gewürdigt. Die beiden Journalisten gehören dem israelisch-palästinensischen Kollektiv an, das den Dokumentarfilm „No Other Land“ realisierte, der auch auf der Berlinale 2024 ausgezeichnet wurde. Der Film begleitet Basel Adra, der seit fünf Jahren die Vertreibung von Palästinenserinnen und Palästinensern im Westjordanland dokumentiert, und seine Begegnung mit dem israelischen Journalisten Yuval Abraham. Er erzählt zugleich die Geschichte der Freundschaft zwischen den beiden Journalisten, die über die Jahre aus ihrer Zusammenarbeit entstanden ist. Die unabhängige Jury, der die Journalistinnen und Journalisten Wilson Fache, Sylvie Kauffman, Pierre Haski, Manon Loizeau und Marcela Turati angehören, entschied, die beiden für ihre Arbeit auszuzeichnen, mit der sie die Gewalt der Siedler sowie die politischen und rechtlichen Ungleichheiten zwischen Palästinensern und Israelis sichtbar machen. Warum ein Preis für journalistischen Mut? Angesichts der zunehmenden Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit und der Verbreitung von Falschnachrichten und Informationsmanipulationen würdigt Frankreich all jene, die tagtäglich ihr Leben riskieren, um freie, pluralistische und zuverlässige Informationen zu übermitteln, die für die Ausübung der Demokratie notwendig sind, sowie jene, die bei der Ausübung ihres Berufs ihr Leben verloren haben. Frankreich bekräftig mit diesem Preis seinen kontinuierlichen Einsatz für die Verteidigung der Pressefreiheit und die ungehinderte Ausübung von Journalismus weltweit. Preisverleihung 2023 Der Anna-Politkowskaja- und Arman-Soldin-Preis für journalistischen Mut wurde erstmals 2023 verliehen. Ausgezeichnet wurde bei dieser Gelegenheit die mexikanische Journalistin Marcela Turati. Trotz erheblicher Risiken setzt sie sich dafür ein, die Gewalt des Drogenhandels sowie die sozialen Folgen des Krieges gegen die Kartelle sichtbar zu machen – ein Einsatz, den viele mexikanische Journalistinnen und Journalisten bereits mit ihrem Leben bezahlen mussten. Eine besondere Erwähnung der Jury erhielt zudem der französisch-afghanische Journalist Mortaza Behboudi, der aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit von den Taliban festgehalten wurde und nach 284 Tagen freikam.