Neue Ausschreibung für deutsch-französischen Henrik Enderlein Prize für europäische Spitzenforschung startet (21 Januar 2026)

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Bis zum 20. März können sich herausragende Wissenschaftler:innen um den deutsch-französischen Forschungspreis für Sozialwissenschaften bewerben. Der Preis würdigt europäische Spitzenforschung, die einen Beitrag zur Zukunft Europas leistet.

Berlin, 21. Januar 2026. Ab heute sind Wissenschaftler:innen mit Sitz in der Europäischen Union aufgerufen, ihre Bewerbung für den Henrik Enderlein Prize 2026 einzureichen. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis richtet sich an herausragende Wissenschaftler:innen bis zum Alter von 40 Jahren, die mit ihrer Forschung einen Beitrag zur Zukunft Europas leisten. Ein besonderer Fokus liegt auf Projekten mit konkretem Praxisbezug. Einsendeschluss ist der 20. März 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Projektseite des Henrik Enderlein Prize.

Der Henrik Enderlein Prize wird durch die Hertie School, das Auswärtige Amt, das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten und die Universität Sciences Po in Paris vergeben. Die Preisvergabe findet im Sommer in Berlin statt. Der Preis ist Henrik Enderlein gewidmet. Der 2022 verstorbene ehemalige Präsident der Hertie School war unter anderem Absolvent der Sciences Po und Gründungsdirektor des Jacques Delors Centres.

Zu den Gewinner:innen der vorherigen Jahre zählen die Professorin für Internationale Beziehungen und Umwelt Alice Vadrot (Universität Wien), die Ökonomin Prof. Stefanie Stantcheva (Universität Harvard), Politikwissenschaftler Prof. Tarik Abou-Chadi (Universität Oxford), Rechtswissenschaftlerin Prof. Vladislava Stoyanova (Universität Lund), Politikökonom Alexandros Kentikelenis (Bocconi Universität) und Politikwissenschaftler Filip Kostelka (European University Institute).

Preis ehrt das wissenschaftliche Erbe von Henrik Enderlein

„Der Henrik Enderlein Preis wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen und würdigt Forschung, die Politik und Zivilgesellschaft in Europa miteinander verbindet. Mit der Fortführung dieser Tradition erinnern wir an den verstorbenen Präsidenten der Hertie School, Henrik Enderlein, der sich für ein starkes, friedliches und zukunftsorientiertes Europa eingesetzt hat“
Cornelia Woll, Professorin für Internationale Wirtschaftspolitik und Präsidentin der Hertie School

Hochkarätige internationale Jury

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine hochkarätige neunköpfige Jury unter der Leitung von Cornelia Woll. Zu den Jurymitgliedern gehören:

  • Thierry Mayer, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Sciences Po
  • Jakob Vogel, Professor für Geschichte an der Sciences Po
  • Paul-André Rosental, Professor für Geschichte und wissenschaftlicher Direktor von Sciences Po
  • Johanna Mair, Professorin für Organisation, Strategy and Leadership an der Hertie School und Direktorin der Florence School of Transnational Governance am European University Institute
  • Anja Wehler-Schöck, Mitglied der Chefredaktion des Tagesspiegels
  • Thurid Hustedt, Professorin für Verwaltungswissenschaft und Management sowie Dekanin der Graduiertenprogramme an der Hertie School
  • Caroline Soder, stellvertretende Beauftragte für die deutsch-französische Zusammenarbeit im französischen Außenministerium
  • Quentin Jalla, stellvertretender Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt

Pressekontakte

Hertie School
Nick Cosburn, Pressereferent
+49 (0) 30 259 219 – 226
pressoffice chez hertie-school.org

Auswärtiges Amt, Deutschland
+49 (0)30 5000 2056
presse chez diplo.de

Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Frankreich
+33 (0) 1 43 17 57 57
presse.dcp chez diplomatie.gouv.fr

Sciences Po, Katell Fagon
+33 (0) 1 45 49 50 79
media chez sciencespo.fr

Über die Hertie School

Die Hertie School im Herzen Berlins und Europas ist eine international renommierte Hochschule für Politikgestaltung und gute Regierungsführung. In Masterstudiengängen, Doktorandenprogrammen und Executive Education-Kursen bildet sie Führungskräfte für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus. Unter dem Leitgedanken „Understand today. Shape tomorrow.“ forscht die Hertie School international, lehrt praxisnah und gestaltet ein Forum für die öffentliche Diskussion. Sechs Kompetenzzentren stärken die Expertise der Universität in den Bereichen Europa, Internationale Sicherheit, Grundrechte, Nachhaltigkeit, Digitale Steuerung und Datenwissenschaft. Die Hertie School wurde 2004 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet und wird seither maßgeblich von ihr getragen. Sie ist Mitglied der Europäischen Hochschulallianz CIVICA, ist staatlich anerkannt und vom Akkreditierungsrat sowie vom Wissenschaftsrat akkreditiert. www.hertie-school.org

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