Frankreich und die EU

Frankreichs Europapolitik

Frankreich ist und sieht sich als eine treibende Kraft der europäischen Einigung, durch seine politischen Vorstellungen vom Zusammenwachsen Europas und die immer engeren Beziehungen zu seinen Partnern, in erster Linie zu Deutschland. Sein europäisches Ideal gründet in einer langen Geschichte und kam nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ausdruck, als Robert Schuman 1950 mit seiner historischen Erklärung im Uhrensaal des Außenministeriums am Quai d’Orsay die Einigung Europas einläutete.

Bei seiner Europapolitik setzt Frankreich in erster Linie auf die integrative Kraft, die Einheitlichkeit und den Zusammenhalt des europäischen Projekts, damit Europa gestärkt und als politischer Akteur gefestigt wird. Es möchte seine eigenen Werte und Ambitionen auch auf europäischer Ebene zur Geltung bringen, um ein solidarisches, schützendes, machtvolles und souveränes Europa zu schaffen.

Die französische Europapolitik in sechs Punkten:

• Frankreichs historische Rolle bei der Einigung Europas
• Treibende Kraft der deutsch-französischen Partnerschaft
• Projekt vor Erweiterung
• Europa vereinigen ohne Frankreich zu spalten
• Solidarität
• Ein schützendes, machtvolles und souveränes Europa