Coronavirus: Informationen für Ausländer in Frankreich - Fragen/Antworten

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Allmähliche und differenzierte Öffnung der Außengrenzen ab dem 1. Juli 2020.

Personen, die aus einem der folgenden Länder kommen: Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay, unterliegen bei ihrer Einreise nach Kontinentalfrankreich keinen Beschränkungen mehr aufgrund der Risikovorbeugung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Diese Liste wird in Absprache mit unseren europäischen Partnern regelmäßig und mindestens alle zwei Wochen aktualisiert, unter Berücksichtigung der Empfehlung des Rats der Europäischen Union, der Entwicklung der Gesundheitslage und des Gegenseitigkeitsprinzips.

Das im Januar 2020 in China identifizierte Virus ist ein neuartiges Coronavirus, das SARS-CoV-2 genannt wurde. Die durch dieses Coronavirus hervorgerufene Erkrankung wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Covid-19 genannt. Seit dem 11. März 2020 spricht die WHO angesichts der weltweiten Ausbreitung von Covid-19 von einer Pandemie, also einer weltweiten Epidemie. In Frankreich werden Informationen zu diesem Thema zentral auf der Plattform www.gouvernement.fr/info-coronavirus zur Verfügung gestellt.

Im Folgenden finden Sie Hinweise für Ausländer/innen in Frankreich über:

  • internationale Reisen und Reisen in Frankreich
  • Gültigkeitsdauer von Aufenthaltstiteln
  • Studierende in Frankreich
  • Beschäftigung (Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Unternehmen, Grenzgänger)
  • Kinderbetreuung

Letzte Änderung: 3. August 2020

Inhaltsangabe

Ich bin Ausländer/in. Kann ich nach Frankreich einreisen?

Es bestehen keine Beschränkungen für Reisen nach Kontinentalfrankreich vom europäischen Raum (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) oder den folgenden Ländern aus: Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay.

Reisende aus anderen Ländern sollten vor ihrer Abreise einen PCR-Test machen, der negativ sein muss. Wenn sie dieses nicht tun, erhalten sie bei ihrer Ankunft auf dem französischen Staatsgebiet Informationen über die Bedingungen, unter denen sie sich am Ort ihrer Wahl oder ggf. in einer dafür vorgesehenen Unterkunft in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen. Außerdem werden sie über die Testmöglichkeiten vor Ort (im Flughafen) und in Frankreich informiert.

Durch die geänderte Verordnung (Nr. 2020-860) (auf französisch) vom 10. Juli 2020 sind Fluggäste, der Fluggesellschaft vor dem Einsteigen eine ehrenwörtliche Erklärung vorzulegen, mit der sie bescheinigen, dass sie keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen und keine Kenntnis davon haben, in den vierzehn Tagen vor dem Flug Kontakt zu jemandem gehabt zu haben, bei dem Covid-19 bestätigt wurde. Sie müssen eine Schutzmaske tragen.

Darüber hinaus werden durch die Verordnung für aus bestimmten Ländern eintreffende Fluggäste ab dem 1. August 2020 geltende Bestimmungen im Hinblick auf die „Vorlage des Ergebnisses einer höchstens 72 Stunden vor dem Flug durchgeführten virologischen Untersuchung (z. B. PCR-Test), bei der keine Infektion mit Covid-19 festgestellt wurde“, eingeführt. Der Verordnung zufolge

  • sind Personen über 11 Jahren, die aus Bahrain, Panama, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder den Vereinigten Staaten von Amerika nach Kontinentalfrankreich einreisen, zur Vorlage solch eines Dokuments beim Einsteigen verpflichtet.
  • werden Personen über 11 Jahren, die aus Algerien, Brasilien, Indien, Israel, Kuwait, Katar, Madagaskar, Oman, Peru, Serbien, Südafrika oder der Türkei eintreffen und bei der Ankunft in Frankreich solch ein Dokument nicht vorlegen, am Flughafen zu einem Sanitätskontrollposten geleitet, bei dem eine solche Untersuchung durchgeführt werden kann. In Anbetracht dieser Bestimmungen wird Personen über 11 Jahren, die aus einem dieser 12 Länder kommen, dringend empfohlen, wenn es für sie vor Ort möglich ist, diese virologische Untersuchung höchstens 72 Stunden vor ihrem Flug durchzuführen.
  • Folgenden Reisenden kann bei ihrer Ankunft eine Quarantänepflicht auferlegt werden bzw. können sie in Isolation genommen werden (Dekret Nr. 2020-884 vom 17. Juli 2020 zur Änderung des Dekrets Nr. 2020-860 vom 10. Juli 2020):
  • Personen, die bei ihrer Ankunft auf dem französischen Staatsgebiet Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen;
  • Personen, die bei ihrer Ankunft keinen Negativ-Test (max. 72 Stunden vor Abreise durchgeführter virologischer Test, bei dem keine Infektion mit Covid-19 festgestellt wurde) vorweisen können;
  • Personen, die aus Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, St. Martin und St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien, Neukaledonien, Clipperton oder den Französischen Süd-und Antarktisgebiete nach Kontinentalfrankreich einreisen.

Es wird an den Gemeinsinn und das Verantwortungsbewusstsein der Reisenden appelliert, um die offiziell empfohlenen gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen.

Gesundheitskontrollen bei der Einreise in die Übersee-Territorien sind Teil der differenzierten Maßnahmen je nach Reiseziel:

  • Für Personen, die nach Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, St. Martin und St. Pierre und Miquelon reisen, gilt eine angepasste zweiwöchige Quarantänemaßnahme, einschl. eines RT PCR-Tests am 7. Tag, wenn Sie 48 bis 72 Stunden vor Reiseantritt einen RT PCR-Test gemacht haben und dieser negativ war. Für Reisende, die vor Reiseantritt keinen RT PCR-Test gemacht haben, gilt eine strikte zweiwöchige Quarantäne.
  • Für Französisch-Guayana und Mayotte muss für die Einreise ein triftiger familiärer oder beruflicher Grund bestehen, da das Virus dort weiterhin aktiv im Umlauf ist. Personen, die in diese Gebiete einreisen, müssen sich in eine strikte zweiwöchige Quarantäne begeben.

Ich bin ausländischer Staatsangehöriger/ausländische Staatsangehörige und befinde mich aktuell in einem Land außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Vereinigtes Königreich, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan). Mein gewöhnlicher Wohnsitz ist in Frankreich. Kann ich nach Frankreich einreisen?

Allen europäischen Staatsangehörigen sowie Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco, dem Vatikan, San Marino und der Schweiz sowie ihren Ehepartnern und Kindern ist eine Einreise nach Frankreich gestattet, wenn sie in Frankreich wohnhaft sind oder durch Frankreich reisen, um zu ihrem Wohnort zu gelangen.

Alle Ausländer mit gültigem Aufenthaltstitel, einschließlich von als Aufenthaltstitel geltenden Langzeit-Visa, dürfen ebenfalls nach Frankreich einreisen.
In bestimmten Fällen (insbesondere für die Beförderung von Gütern) können auch Ausländer mit einem Visum für den kurzfristigen Aufenthalt nach Frankreich einreisen.

Für ihre Rückkehr nach Frankreich müssen Sie die folgenden beiden Dokumente unbedingt ausgefüllt mitführen:

  • Sonderbescheinigung für die Einreise nach Kontinentalfrankreich (attestation de déplacement international dérogatoire vers la France métropolitaine, die auf der Website des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann. Diese Bescheinigung muss dem Transportunternehmen vor der Einlösung des Fahrscheins/Flugtickets und den Grenzkontrollbehörden vorgelegt werden (bei Flug-, See- und Landverbindungen, inkl. Zugverbindungen).
  • Eidesstattliche Erklärung darüber, dass Sie keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen (der Bescheinigung beigefügt).

Diese Dokumente können Sie auf Französisch und Englisch auf der Website des französischen Innenministeriums herunterladen.

Ich bin Ausländer/in, wohne in Frankreich und habe einen Aufenthaltstitel. Ich befinde mich zurzeit im Ausland, außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Vereinigtes Königreich, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan). Kann ich nach Frankreich zurückkehren?

Ja, alle ausländischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die über einen Aufenthaltstitel verfügen, können, genau wie ihre Ehepartner und Kinder, zu ihrem Wohnsitz in Frankreich zurückkehren. Bei Verlust oder Diebstahl Ihres Aufenthaltstitels können Sie bei der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Stelle ein Rückreise-Visum beantragen.

Zudem wurden alle Aufenthaltsgenehmigungen für Frankreich, die zwischen dem 16. März 2020 und dem 15. Juni 2020 abgelaufen wären, um 6 Monate verlängert.

Für Personen, die nach Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, St. Martin und St. Pierre und Miquelon reisen, gilt eine angepasste zweiwöchige Quarantänemaßnahme, einschl. eines RT PCR-Tests am 7. Tag, wenn Sie 48 bis 72 Stunden vor Reiseantritt einen RT PCR-Test gemacht haben und dieser negativ war. Für Reisende, die vor Reiseantritt keinen RT PCR-Test gemacht haben, gilt eine strikte zweiwöchige Quarantäne.

Für Französisch-Guayana und Mayotte muss für die Einreise ein triftiger familiärer oder beruflicher Grund bestehen, da das Virus dort weiterhin aktiv im Umlauf ist. Personen, die in diese Gebiete einreisen, müssen sich in eine strikte zweiwöchige Quarantäne begeben.

Alle aktualisierten Informationen finden Sie auf der Website des französischen Innenministeriums unter der Rubrik „Durée et validité des titres de séjour“.

Ich bin Ausländer/in. Bin ich von den Maßnahmen hinsichtlich einer zweiwöchigen Quarantäne bei der Einreise nach Frankreich betroffen?

Die Einreisebeschränkungen, die zur Bekämpfung von Covid-19 an den Binnengrenzen des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) eingeführt wurden, wurden am 15. Juni 2020 aufgehoben.

  • Folgenden Reisenden kann bei ihrer Ankunft eine Quarantänepflicht auferlegt werden bzw. können sie in Isolation genommen werden (Dekret Nr. 2020-884 vom 17. Juli 2020 zur Änderung des Dekrets Nr. 2020-860 vom 10. Juli 2020):
    Personen, die bei ihrer Ankunft auf dem französischen Staatsgebiet Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen;
    • Personen, die bei ihrer Ankunft keinen Negativ-Test (Ergebnis eines max. 72 Stunden vor Abreise durchgeführten virologischen Tests, das eine Infektion mit Covid-19 ausschließt) vorweisen können;
    • Personen, die aus Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, St. Martin und St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien, Neukaledonien, Clipperton oder den Französischen Süd-und Antarktisgebiete nach Kontinentalfrankreich einreisen.
      Die Gesundheitsmaßnahmen an den Außengrenzen bleiben bis auf Weiteres und ungeachtet des Transportmittels bestehen.

Die Gesundheitskontrolle bei der Einreise in ein Übersee-Territorium ist Teil differenzierter Maßnahmen, je nach Gebiet:
Für Reisende nach Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, St. Martin und St. Pierre und Miquelon gilt eine angepasste zweiwöchige Quarantänemaßnahme, einschl. eines RT PCR-Tests am 7. Tag, wenn Sie 48 bis 72 Stunden vor Reiseantritt einen RT PCR-Test gemacht haben und dieser negativ war. Für Reisende, die vor Reiseantritt keinen RT PCR-Test gemacht haben, gilt eine strikte zweiwöchige Quarantäne. Für Reisende, die vor Reiseantritt keinen RT PCR-Test gemacht haben, gilt eine strikte zweiwöchige Quarantäne.

  • Für Französisch-Guayana und Mayotte muss für die Einreise ein triftiger familiärer oder beruflicher Grund angegeben werden können, da das Virus dort weiterhin aktiv im Umlauf ist. Personen, die in diese Gebiete einreisen, müssen sich in eine strikte zweiwöchige Quarantäne begeben.

Personen, die aus dem europäischen Raum (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) oder einem der folgenden Länder einreisen: Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay, unterliegen bei ihrer Einreise nach Kontinentalfrankreich keinen Beschränkungen mehr aufgrund der Risikovorbeugung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Diese Liste wird in Absprache mit unseren europäischen Partnern regelmäßig und mindestens alle zwei Wochen aktualisiert, unter Berücksichtigung der Empfehlung des Rats der Europäischen Union, der Entwicklung der Gesundheitslage und des Gegenseitigkeitsprinzips.

Staatsbürger/innen aus Ländern außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) oder Ländern, für die die oben genannten Einschränkungen nicht gelten, denen eine Einreise in das französische Staatsgebiet gestattet wurde, sind von der am 25. Mai 2020 von der Regierung eingeführten und durch das Dekret Nr. 2020-884 vom 17. Juli 2020 geänderten zweiwöchigen Quarantäneaufforderung betroffen. Je nach dem, aus welchem Land sie einreisen, gelten verschiedene Regelungen.

Sie sollten vor ihrer Abreise einen PCR-Test machen, der negativ sein muss. Wenn sie dieses nicht tun, erhalten sie bei ihrer Ankunft auf dem französischen Staatsgebiet Informationen über die Bedingungen, unter denen sie sich am Ort ihrer Wahl oder ggf. in einer dafür vorgesehenen Unterkunft in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen. Außerdem werden sie über die Testmöglichkeiten vor Ort (im Flughafen) und in Frankreich informiert.

Bei Fragen zu den Anwendungsmodalitäten dieser Maßnahmen bezüglich der Einreise und des Aufenthalts in Frankreich können Sie sich unter folgender Nummer an den Telefondienst wenden: 0800 130 000.

Ich bin Ausländer/in und befinde mich zurzeit in einem französischen Übersee-Departement oder -Territorium. Wie kann ich Frankreich verlassen?

Reisen ins Ausland sind uneingeschränkt möglich.

Ich bin Ausländer/in und befinde mich zurzeit in Frankreich. Meine Aufenthaltserlaubnis ist zwischen dem 16. März und dem 15. Juni 2020 abgelaufen. Was kann ich tun?

Die Ausbreitung der Covid-19-Epidemie hatte zu Ausgangsbeschränkung in dem in der Verordnung vom 20. März festgelegten Rahmen geführt.

Diese Einschränkungen rechtfertigten auch, dass Ausländer/innen, deren Aufenthaltserlaubnis nach dem 16. März abgelaufen war, keine Verlängerung zu beantragen brauchten, damit sie nicht aus diesem Grund ihre Unterkunft verlassen mussten.
So wurde durch die Verordnungen 2020-328 vom 25. März 2020 und 2020-460 vom 22. April 2020 die Dauer der zwischen dem 16. März 2020 und dem Montag, 15. Juni 2020 abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen um 6 Monate verlängert. Von dieser Maßnahme betroffen sind:

  • Visa für einen längerfristigen Aufenthalt
  • Aufenthaltstitel
  • vorläufige Aufenthaltserlaubnisse
  • Empfangsbescheinigungen für Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels
    Asylantragsbescheinigungen, die zwischen denselben Daten abgelaufen sind (zwischen dem 16. März 2020 und Montag, 15. Juni 2020) werden um 3 Monate verlängert.

Reisevisa sind nicht von dieser Maßnahme betroffen (siehe folgende Frage).

Alle aktualisierten Informationen finden Sie unter:
www.interieur.gouv.fr/Actualites/Communiques/Duree-de-validite-des-titres-de-sejour

Ich halte mich mit einem Reisevisum in Frankreich auf, das abläuft bzw. während der Ausgangsbeschränkungen abgelaufen ist. Was muss ich tun?

Kontaktieren Sie schnellstmöglich ihre Botschaft, um sich über die Modalitäten für eine Rückkehr in ihren Wohnsitzstaat zu informieren.

Personen, deren Reisevisa bald ablaufen, und Staatsangehörige von Ländern, die zwar kein Schengen-Visa benötigen, deren maximal erlaubte Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum jedoch bald oder bereits erreicht ist, empfehlen wir, Kontakt zur Präfektur ihres Aufenthaltsorts aufzunehmen, die, in gerechtfertigten Ausnahmefällen, ihre Visa verlängern oder eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung ausstellen kann.

Ich habe bei einem französischen Konsulat einen Antrag für ein Visum für einen kurzfristigen oder längerfristigen Aufenthalt gestellt. Wie steht es um die Bearbeitung meines Antrags?

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Gesundheitskrise vergibt Frankreich bis auf Weiteres keine Visa mehr. Betroffen davon sind sämtliche Visaanträge (Schengen-Visa für Kurzaufenthalte, Langzeitvisa für Frankreich, Visa für die französischen Überseegebiete). Dies gilt ebenfalls für Anträge, die bereits gestellt wurden oder für die bereits ein Termin vergeben wurde.

Ich habe ein Visum für die Einreise nach Frankreich beantragt. Ich habe einen Termin. Ist er weiterhin gültig?

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Gesundheitskrise vergibt Frankreich bis auf Weiteres keine Visa mehr. Betroffen davon sind sämtliche Visaanträge (Schengen-Visa für Kurzaufenthalte, Langzeitvisa für Frankreich, Visa für die französischen Überseegebiete). Dies gilt ebenfalls für Anträge, für die bereits ein Termin vergeben wurde. Sie werden einen neuen Termin für die Abgabe des Visumantrags beantragen müssen.

Ich habe ein Visum für die Einreise nach Frankreich beantragt. Ich habe einen Termin. Ist er weiterhin gültig?

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Gesundheitskrise vergibt Frankreich bis auf Weiteres keine Visa mehr. Betroffen davon sind sämtliche Visaanträge (Schengen-Visa für Kurzaufenthalte, Langzeitvisa für Frankreich, Visa für die französischen Überseegebiete). Dies gilt ebenfalls für Anträge, für die bereits ein Termin vergeben wurde. Sie werden einen neuen Termin für die Abgabe des Visumantrags beantragen müssen.

Ich habe ein Reisevisum für Frankreich erhalten. Aufgrund der Schließung der Grenzen konnte ich dieses nicht nutzen. Was muss ich tun?

Wenn Sie ein Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt im Schengen-Raum haben, von dem Sie nicht Gebrauch machen können, gilt für Sie, sobald die Ausstellung von Visa wieder aufgenommen wird, ein vereinfachtes Verfahren mit weniger Nachweisen zur Beantragung eines erneuten Visums. Wenn Sie ein Visum für einen langen Aufenthalt haben, das zwischen dem 16. März und dem 15. Juni 2020 abläuft, wurde seine Gültigkeit automatisch um 6 Monate verlängert, damit Sie nach Frankreich einreisen können, sobald dies wieder möglich sein wird.

Ich bin Asylbewerber/in. Ich habe einen Termin beim Französischen Amt für den Schutz der Flüchtlinge und Staatenlosen (OFPRA). Was muss ich tun?

- Schließung des allgemeinen Empfangs

Der allgemeine Empfang ist seit dem 16. März geschlossen. Bis auf Weiteres wird niemand ohne Vorladung empfangen, auch nach dem 11. Mai.

Personen, die Anträge auf Anerkennung als Flüchtlinge oder Staatenlose gestellt haben, können sich ausschließlich per E-Mail an die auf ihrer Vorladung zur Anhörung angegebene Adresse an das OFPRA wenden. Wenn keine Vorladung vorliegt, müssen Auskunftsersuchen an communication[a]ofpra.gouv.fr gesendet werden.

- Schließung des Empfangs von subsidiär Schutzberechtigten

Der Empfang subsidiär Schutzberechtigter ist seit dem 16. März und bis auf Weiteres geschlossen. In den Räumlichkeiten des OFPRA können keine Personenstandsurkunden ausgestellt werden.

Subsidiär Schutzberechtigte haben weiterhin die Möglichkeit, die Ausstellung von Personenstandsurkunden (Geburtsurkunde / Heiratsurkunde / Sterbeurkunde) online mit dem dafür vorgesehenen Formular auf der Website des OFPRA zu beantragen. Entsprechende Tutorials helfen ggf. beim Ausfüllen der Online-Formulare.

Außerdem können sie bei den Departementdirektionen des französischen Amts für Immigration und Integration (Office français de l’immigration et de l’intégration, OFII) oder ihrer Unterbringung (wenn diese Teil des nationalen Aufnahmeprogramms ist) die Ausstellung einer vorläufigen Bescheinigung der Familienzusammensetzung (attestation provisoire de composition familiale) beantragen, die auf Grundlage ihrer Angaben zum Zeitpunkt der Abgabe des Asylantrags erstellt wird. Diese Bescheinigung wird bei Vorlage der Entscheidung des Ofpra über die Anerkennung des internationalen Schutzes ausgestellt und ist für die Zuerkennung der sozialen Rechte ausreichend, ohne auf die Ausstellung der ersten Personenstandsurkunden durch das Ofpra warten zu müssen.

Viele Informationen über den Personenstand von subsidiär Schutzberechtigten (Schutz-Personenstand) oder das Recht auf Familienzusammenführung (Familienzusammenführung) stehen auf der Website des OFPRA zur Verfügung.

- Schrittweise Wiederaufnahme der Anhörungen über Anträge auf Anerkennung als Flüchtlinge oder Staatenlose

Ab dem 11. Mai werden neue Vorladungen zu Anhörungen über Anträge auf Anerkennung als Flüchtlinge oder Staatenlose auf dem Postweg verschickt oder in der Vertretung des OFPRA in Französisch-Guayana nur nach Vereinbarung persönlich ausgehändigt.

Personen, die Anträge auf Anerkennung als Flüchtlinge oder Staatenlose gestellt haben und deren Anhörung vor dem 11. Mai abgesagt wurde, erhalten eine neue Vorladung.

Die vom OFPRA zu einer Anhörung vorgeladenen Antragsteller sollten nicht in Begleitung ihrer Kinder kommen.

Über die eventuelle Anwesenheit Dritter bei der Unterredung muss das OFPRA mindestens 48 Stunden vor dem Termin informiert werden, damit entsprechende organisatorische Maßnahmen getroffen werden können.
Vor Ort müssen die Personen dann die vom OFPRA zu ihrem Schutz und zum Schutz anderer getroffenen Vorsichtsmaßnahmen einhalten:
Vor dem Zugang zum Gebäude misst das Sicherheitspersonal ihre Körpertemperatur;

Sie erhalten eine chirurgische Maske, die unbedingt während des gesamten Aufenthalts im Gebäude der Einrichtung getragen werden muss.
Sollten die vorgeladenen Personen Anzeichen für eine Infektion mit Covid-19 aufweisen, müssen sie das Sicherheitspersonal oder ihren Antragsprüfer unverzüglich darüber in Kenntnis setzen, um behandelt zu werden.

- Beim OFPRA einen Asylantrag stellen

Asylbewerber, die ihre Unterlagen bei dem OFPRA einreichen möchten, können dieses wie gewohnt tun (ausschließlich auf dem Postweg).

Die Verordnung 2020-306 vom 25. März 2020, in der Fassung, die sich aus der Verordnung 2020-560 vom 13. Mai 2020 ergibt, sieht die Verlängerung der Dauer für bestimmte Formalitäten, die zwischen dem 12. März und einschl. dem 23. Juni ausgeführt hätten werden müssen, vor. Entsprechend Artikel 2 der Verordnung können Anträge auf Asyl, die innerhalb dieses Zeitraums beim OFPRA hätten gestellt werden müssen, rechtmäßig bis zum Ablaufen der ursprünglich geltenden Frist gestellt werden, und zwar ab Ende des Zeitraums.

In der Praxis beginnt die neue Antragsfrist also am 23. Juni 2020 um 00:00 Uhr.

- Zustellung der Entscheidungen des OFPRA

Da manche Postschalter geschlossen sind, kann sich die Zustellung von Entscheidungen des OFPRA, die vor dem 16. März ergangen sind, verzögern. Dieser Umstand wird vom OFPRA berücksichtigt werden, damit wenn erforderlich die Zustellung erneut erfolgt.

- Antrag auf Einsicht in die Unterlagen beim OFPRA

Asylbewerber oder subsidiär Schutzberechtigte, die Einsicht in ihre Unterlagen nehmen möchten, können dies tun, indem sie eine E-Mail an folgende Adresse schicken: comacces[a]ofpra.gouv.fr

Diese Informationen werden auf der Website des OFPRA aktualisiert.

Ich bin ausländische/r Studierende/r in Frankreich. Was kann ich tun?

Den internationalen Studierenden wird unabhängig von ihrem Ursprungsland die Einreise nach Frankreich gestattet und die Rahmenbedingungen für ihren Aufenthalt werden vereinfacht. Ihre Visaanträge und Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels werden vorrangig bearbeitet.

Ich bin ausländische/r Studierende/r in Frankreich. Die Einrichtung, in der ich studiere, ist geschlossen. Sollte ich bleiben oder in mein Heimatland zurückkehren?

Auch wenn die Universitäten geschlossen sind, können die internationalen Studierenden in Frankreich bleiben. Bewohner von Studentenwohnheimen wurden ggf. aufgefordert, die Wohnheime vor Beginn der Ausgangssperre zu verlassen. Die internationalen Studierenden, die sich aktuell weiterhin in Frankreich befinden, sind eingeladen, wenn möglich Kontakt zu ihren konsularischen Vertretungen aufzunehmen, die sie bei ihren Entscheidungen beraten können. Sie haben während ihres Aufenthalts in Frankreich nach wie vor Zugang zur Gesundheitsversorgung und können, wenn dies auf sie zutrifft, in ihren Studentenwohnheimen bleiben bzw. in diese zurückkehren.

Campus France organisiert, wenn dies gewünscht wird, die Rückkehr seiner internationalen Stipendiaten in ihre Heimatländer.

Die internationalen Studierenden und Auszubildenden in Frankreich, deren Aufenthaltstitel bald ausläuft, erhalten von der Regierung eine besondere Beachtung. Ihre Aufenthaltstitel werden automatisch um drei Monate verlängert. Die Aufenthaltstitel, Antragsbescheinigungen und Visa für einen längerfristigen Aufenthalt, deren Gültigkeitsdauer zwischen dem 16. März und Montag, 15. Juni 2020 endet, und die bereits um drei Monate verlängert wurden, werden um drei weitere Monate verlängert. Alle diesbezüglichen Informationen finden Sie auf der Website von Campus France

Ich bin ausländische/r Studierende/r in Frankreich. Sind die Vorlesungen beendet?

Alle französischen Hochschuleinrichtungen sind auf Anordnung des französischen Staatspräsidenten seit Montag, den 16. März, bis auf Weiteres geschlossen.
Währenddessen findet der Unterricht weiterhin statt, jedoch in an diese Ausnahmesituation angepassten Formaten.

Es wird ausdrücklich empfohlen, mit seiner Ausbildungseinrichtung in Kontakt zu bleiben und die per Mail, auf den Websites der Einrichtungen und in ihren offiziellen sozialen Netzwerken mitgeteilten Informationen genaustes zu verfolgen.

Alle aktualisierten Informationen finden Sie unter: www.campusfrance.org/fr/information-coronavirus

Ich bin ausländische/r Studierende/r in Frankreich und wohne in einem Studentenwohnheim. Kann ich dort bleiben?

Aktuelle Informationen zu den Bestimmungen und den von den regionalen Studentenwerken (CROUS) getroffenen Maßnahmen erhalten Sie auf den jeweiligen Seiten Ihres CROUS in den sozialen Netzwerken.

Alle aktualisierten Informationen finden Sie unter: www.campusfrance.org/fr/information-coronavirus

Ich bin Arbeitnehmer/in in Frankreich. Welche Vorkehrungen muss ich im Rahmen meiner Arbeit treffen?

Es wird empfohlen, die Gesundheitsempfehlungen zu verfolgen, die auf der Website der Regierung verfügbar sind: www.gouvernement.fr/info-coronavirus

Das französische Arbeitsrecht sieht vor, dass der Arbeitgeber die notwendigen Maßnahmen ergreifen muss, „um die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten und ihre physische und psychische Gesundheit zu schützen“ (Artikel L. 4121-1). Zu diesem Zweck kann der Arbeitnehmer dazu veranlasst sein, nach der Einschätzung der Ansteckungsgefahr im Unternehmen verbindliche Vorkehrungen zu treffen, um den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist jeder Arbeitnehmer nach Artikel L. 4122-1 des französischen Arbeitsgesetzbuchs dazu verpflichtet „ nach seinen Möglichkeiten für seine eigene Sicherheit und Gesundheit sowie für die Sicherheit und die Gesundheit derjenigen Personen Sorge zu tragen, die von seinen Handlungen oder Unterlassungen bei der Arbeit betroffen sind, und zwar gemäß seiner Unterweisung und den Anweisungen des Arbeitgebers “.

Folglich:

  • muss ich mich an die Anweisungen halten, die mir von meinem Arbeitgeber entsprechend der Situation meines Unternehmens und meiner eigenen Situation erteilt wurden;
  • muss ich persönlich meine eigene Sicherheit und die meiner Kollegen gewährleisten, unter Einhaltung der erteilten Gesundheitsanweisungen.

Alle detaillierten und zeitnahen Informationen finden Sie unter: https://travail-emploi.gouv.fr/actualites/l-actualite-du-ministere/article/coronavirus-questions-reponses-pour-les-entreprises-et-les-salaries

Die Regelungen für die Ausstellung von Arbeitserlaubnissen wurden vereinfacht.

Für Saisonarbeiter:

  • Die laufenden Verträge, für die bereits eine Arbeitserlaubnis ausgestellt wurde, dürfen erneuert werden. Der Arbeitgeber muss dafür folgende Dokumente per E-Mail an die in seiner Region zuständige DIRECCTE (Regionaldirektion für Unternehmen, Wettbewerb, Verbraucherfragen, Arbeit und Beschäftigung) senden: verlängerter Arbeitsvertrag, Arbeitsgenehmigung und Aufenthaltstitel des Saisonarbeiters (anstelle des Antrags für eine Arbeitsgenehmigung).
  • Für Arbeitsverträge mit einem neuen Arbeitgeber müssen die Anträge für eine Arbeitserlaubnis in dematerialisierter Form an die DIRECCTE gesendet werden, wobei lediglich die Seite 1 des Cerfa-Formulars Nr. 15186*03 ausgefüllt werden muss und keine weiteren Nachweise erforderlich sind.
  • Ersteinstellungen (erster Arbeitsvertrag, der den Zugang zum Aufenthaltstitel für Saisonarbeiter gewährt) sind derzeit nicht möglich.

Für alle anderen Situationen, in denen eine vorläufige Arbeitserlaubnis (APT) erforderlich ist, gelten die gleichen Erleichterungen:

  • Für Studierende, die mehr als 964 Std. pro Jahr arbeiten, sowie Asylbewerber mit einer Asylbewerberbescheinigung seit mehr als 6 Monaten können die bereits erteilten APT um 3 Monate verlängert werden. Dafür muss der Arbeitgeber der DIRECCTE per E-Mail eine Kopie der folgenden Dokumente senden: verlängerter Arbeitsvertrag, Aufenthaltstitel (oder Asylbewerberbescheinigung) und APT, die für den ursprünglichen Arbeitsvertrag erteilt wurde;
  • Für Zeitarbeiter, deren Arbeitsvertrag bald ausläuft und deren Aufenthaltstitel um 3 Monate verlängert wurde, kann die Arbeitserlaubnis, die ursprünglich für eine Höchstdauer von 3 Monaten erteilt wurde, nach dem gleichen Verfahren wie für die APT verlängert werden;
  • Die Staatsangehörigen, die sich bereits in Frankreich befinden und einen Aufenthaltstitel haben, der es ihnen, von Natur aus, nicht gestattet, einer bezahlten Beschäftigung nachzugehen, können einen Arbeitsvertrag von höchstens 3 Monaten abschließen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber die Arbeitserlaubnis gemäß dem gleichen vereinfachten Verfahren beantragen.

Für ausländische Ärzte:

  • Für Ärzte und Fachärzte mit dem Status „praticien attaché associé“ bzw. „assistant spécialisé associé“, deren Aufenthaltstitel, der ursprünglich zwischen dem 16. März und dem 15. Juni abgelaufen wäre, um 3 Monate verlängert wurde, können die Arbeitsverträge gemäß dem für die APT beschriebenen Verfahren um 3 Monate verlängert werden.
  • Gleiches gilt für Assistenzärzte (faisant fonction d‘interne, FFI)
  • Für Praktikanten („stagiaires associés“): Durch die Verlängerung um 6 Monate der Aufenthaltstitel, die zwischen dem 16. März und dem 15. Juni ablaufen, kann die Tätigkeit fortgesetzt werden, sofern das Praktikum die Dauer von insgesamt 24 Monaten und 12 Monaten in derselben Einrichtung nicht überschreitet.

Ich bin ausländische/r Arbeitgeber/in in Frankreich. Was muss ich tun, um die Sicherheit und Gesundheit meiner Mitarbeiter zu gewährleisten?

Im Interesse der Beschäftigten und der Unternehmen bedarf es im Falle einer Epidemie einer besonderen Wachsamkeit. Die Anwesenheit der für den Betrieb des Unternehmens erforderlichen Mitarbeiter hängt weitgehend von der Fähigkeit des Unternehmens ab, auf die Besorgnisse der Mitarbeiter einzugehen, und von den Versicherungen, die ihnen gewährt werden, um sie angemessen gegen die spezifischen Risiken im Zusammenhang mit dem Virus zu schützen (insbesondere Mitarbeiter mit Personenkontakt).

Das französische Arbeitsrecht verpflichtet den Arbeitnehmer dazu, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit und den Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiter sicherzustellen. Er muss zu diesem Zweck eine Bewertung des Berufsrisikos durchführen. Diese Bewertung muss aufgrund der Epidemie wiederholt werden, um die Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz bzw. während der Arbeit durch bestimmte Maßnahmen in den Bereichen Prävention, Information und Ausbildung sowie durch angepasste Regelungen gemäß den öffentlichen Anweisungen so gering wie möglich zu halten.

Im Rahmen der Maßnahmen gegen die Coronavirus/Covid-19-Epidemie veröffentlicht das französische Arbeitsministerium für Arbeitgeber Informationsbroschüren über die Maßnahmen, die sie zum Schutz ihrer Beschäftigten treffen müssen.

Aktuelle und genauere Hinweis finden Sie in mehreren Sprachen unter dieser Adresse

Ich arbeite in Frankreich, wohne aber in einem Nachbarland. Kann ich weiterhin zur Arbeit gehen?

Ganz allgemein bleiben Arbeitsverträge weiterhin bestehen und Grenzgänger genießen wie alle anderen Arbeitnehmer die entsprechenden Rechte und den entsprechenden Schutz.

Genauere Informationen finden Sie auf der folgenden Pressenmitteilung : Covid-19: Situation der Grenzgänger (19.03.20)

Ich bin Saisonarbeiter in der Landwirtschaft, was muss ich für eine Einreise nach Frankreich beachten?

Für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft mit Wohnsitz im europäischen Raum (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) gelten keine Beschränkungen für die Einreise nach Frankreich.

Saisonarbeiter in der Landwirtschaft, die Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, des Schengen-Raums, des Vereinigten Königreichs, Andorras, Monacos, San Marinos oder des Vatikans sind, dürfen nach Frankreich einreisen und dort arbeiten.

Diese Regelung ist dennoch streng auf Saisonarbeiter im landwirtschaftlichen Bereich begrenzt.

Für eine Einreise nach Frankreich und die dortige Arbeit müssen diese beim Grenzübertritt und während ihres Aufenthalts folgende Bescheinigungen mitführen:

  • individuelle Sonderbescheinigung für internationale Reisen (attestation de déplacement international dérogatoire individuelle), wie auf der Website des französischen Innenministeriums verfügbar (einschl. einer eidesstattlichen Erklärung darüber, dass der/die Reisende keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweist)
  • Bescheinigung des Arbeitgebers für internationale Reisen (attestation « employeur » de déplacement international), wie auf der Website des französischen Innenministeriums verfügbar
  • eins der nachstehenden Dokumente: Vorab-Einstellungserklärung (déclaration préalable à l’embauche); Bestätigung des Erhalts der vereinfachten Bescheinigung für eine Beschäftigung in der Landwirtschaft (titre emploi simplifié agricole, TESA oder TESA+); mit einem Unternehmen oder einem landwirtschaftlichen Betrieb in Frankreich geschlossener Arbeitsvertrag

Saisonarbeiter benötigen für die Einreise und den Aufenthalt in Frankreich keine weiteren Unterlagen.

Auf der Website des französischen Innenministeriums finden Sie die geltenden Quarantänemaßnahmen.

Ich bin entsandter Arbeitnehmer in Frankreich, was muss ich für eine Einreise nach Frankreich beachten?

Arbeitnehmer, die Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union sind und die im Rahmen einer Entsendung nach Frankreich kommen müssen, können nach Frankreich einreisen und dort arbeiten, wenn die Entsendung nicht aufgeschoben werden kann.

Diese Regelung gilt auch für Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs.

Für die Einreise nach Kontinentalfrankreich sind keinerlei zusätzlichen Unterlagen notwendig, wenn der entsandte Arbeitnehmer aus einem Land des europäischen Raums einreist (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich).

Wenn der entsandte Arbeitnehmer aus einem Land außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) muss der Auftraggeber vor der Ankunft der Arbeitnehmer in französischem Staatsgebiet die Empfangsbestätigung der Vorab-Entsendeerklärung (déclaration préalable de détachement) zusammen mit einem Nachweis über den nicht aufschiebbaren Charakter der Entsendung (ggf. In Form einer einfachen Erklärung) an folgende E-Mail-Adresse senden detaches chez interieur.gouv.fr..

Für die Einreise nach Kontinentalfrankreich müssen die Arbeitnehmer folgende Dokumente mitführen:

  • Sonderbescheinigung für internationale Reisen (attestation de déplacement international), wie auf der Website des französischen Innenministeriums verfügbar (einschl. einer eidesstattlichen Erklärung darüber, dass der/die Reisende keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweist und in den vierzehn Tagen vor Reiseantritt nicht mit einer nachweislich Covid-19-infizierten Person in Kontakt war);
  • Bestätigung des Erhalts der Vorab-Entsendeerklärung (déclaration préalable de détachement)

Für die Einreise in eine Übersee-Territorium müssen die entsandten Arbeitnehmer unabhängig von dem Land, aus dem sie einreisen, folgende Dokumente mitführen:

  • Bescheinigung des Arbeitgebers für internationale Reisen (attestation de déplacement international) wie auf der Website des französischen Innenministeriums verfügbar
  • Bestätigung des Erhalts der Vorab-Entsendeerklärung (déclaration préalable de détachement)
  • Eine eidesstattliche Erklärung über die Reisegründe;
  • Eine eidesstattliche Erklärung darüber, dass sie keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen oder in den vierzehn Tagen vor Reiseantritt nicht mit einer nachweislich Covid-19-infizierten Person in Kontakt waren.

Auf der Website des französischen Innenministeriums finden Sie die geltenden Quarantänemaßnahmen.

Besuchs- und Beherbergungsrecht der Kinder in Frankreich oder im Ausland.

Ich lebe im Ausland und mein Kind befindet sich zurzeit mit seinem Vater/seiner Mutter in Frankreich. Darf mein Kind zu mir reisen?

Vor dem Antritt jeder Reise wird empfohlen:

  • die Reisen des Kindes auf das Minimum zu beschränken und insbesondere lange Reisen zu vermeiden;
  • im Fall von Flugreisen die Verfügbarkeit von Flugverbindungen für die Hin- und Rückreise zu überprüfen;
  • zu überprüfen, dass die in Frankreich bzw. im Wohnsitzstaat Ihres Kindes geltenden Gesetzgebungen (oder Regelungen) diese Reisen zum Zeitpunkt der geplanten Reise zulassen. Dafür wird empfohlen, die Reisehinweise (conseils aux voyageurs) auf der Website des Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten sowie auf der Website des zuständigen Konsulats im Wohnsitzstaat ihres Kindes regelmäßig zur Kenntnis zu nehmen. Die Kontaktinformationen Ihres Konsulats finden Sie unter der Rubrik Conseils aux voyageurs auf der Website Frankreich Diplomatie.
  • die Gerichtsbeschlüsse bezüglich des Besuchs- und Beherbergungsrechts sowie die Dokumente/Reisebescheinigungen mitzuführen, die den französischen bzw. lokalen Behörden ggf. vorgelegt werden müssen.

Hinweis: Die Verhinderung – ohne triftigen Grund – der Ausübung des Besuchs- und Beherbergungsrechts des anderen Elternteils oder die Verweigerung der Rückgabe des Kindes kann mit einer Gefängnisstrafe von einem Jahr oder einer Geldstrafe von 15.000 Euro bestraft werden.

Ich wohne außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) und möchte mein Kind bei seiner Reise zu seinem in Frankreich lebenden Vater/seiner in Frankreich lebenden Mutter begleiten. Darf ich nach Frankreich einreisen?

Wenn Ihr Kind nach Beendigung der Schulferien nach Frankreich reist, sollte eine unbegleitete Reise Ihres Kindes (von den Fluggesellschaften für Kinder ab 5 Jahren angebotenes Programm für unbegleitete Minderjährige) bevorzugt werden.

Für den Fall, dass Ihr Kind nicht alleine reisen kann und Sie die einzige Person sind, die Ihr Kind bei seiner Reise nach Frankreich begleiten kann, wird empfohlen, sich vor Antritt der Reise über die Bedingungen für die Einreise nach Frankreich auf der Website des französischen Innenministeriums zu informieren.

Für den Fall, dass Ihr Kind ein Visum benötigt, wird empfohlen, sich an das zuständige Konsulat im Wohnsitzstaat zu wenden, um sich über die Bedingungen für die Vergabe und Ausstellung des für die Einreise nach Frankreich benötigten Visums zu informieren (abgesehen von Ländern innerhalb der Europäischen Union, des Schengen-Raums und Großbritannien).

Allgemein gesehen sollte jede Person, der eine Einreise nach Frankreich gestattet werden könnte, die auf der Website des französischen Innenministeriums verfügbare Bescheinigung für internationale Reisen (attestation de déplacement international dérogatoire) mitführen, um so die Grenzkontrollen zu erleichtern. Diese Bescheinigung muss zusammen mit den notwendigen Dokumenten (z. B. Gerichtsbeschluss über die Ausübung des Besuchs- und Beherbergungsrecht) während der Grenzkontrollen vorgelegt werden. Bei fehlender Bescheinigung kann die Fluggesellschaft die Beförderung verweigern.

Wird für mein Kind, wenn es aus einem Land außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) nach Frankreich einreist, eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet?

Die Regierung hat eine zweiwöchige Quarantäne eingeführt, je nach dem, aus welchem Land die Reisenden zurückkehren:

Einreisende aus einem Land außerhalb des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Vatikan, Vereinigtes Königreich) sollten vor ihrer Abreise einen PCR-Test machen, der negativ sein muss. Wenn sie dieses nicht tun, erhalten sie bei ihrer Ankunft auf dem französischen Staatsgebiet Informationen über die Bedingungen, unter denen sie sich am Ort ihrer Wahl oder ggf. in einer dafür vorgesehenen Unterkunft in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen. Außerdem werden sie über die Testmöglichkeiten vor Ort (im Flughafen) und in Frankreich informiert.

Es wird an den Gemeinsinn und das Verantwortungsbewusstsein der Reisenden appelliert, um diese gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen.