Coronavirus: Informationen für Ausländer in Frankreich - Fragen/Antworten

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Achtung: Ab dem 29.11.2021 gelten neue Regelungen. Genauere Informationen dazu stellen wir Ihnen in der Folge auf dieser Website zur Verfügung.
In der Zwischenzeit informieren Sie sich bitte auf der Website www.gouvernement.fr/info-coronavirus (auf Französisch).

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen von in Frankreich lebenden/nach Frankreich reisenden Ausländerinnen und Ausländern.

Diese FAQ enthalten Informationen rund um die Covid-19-Pandemie für Ausländerinnen und Ausländer, die nach Frankreich reisen möchten bzw. bereits vor Ort sind.

Die allgemeinen Informationen bezüglich der Beschränkungen für eine Einreise nach Frankreich, der ergriffenen Maßnahmen und der empfohlenen Verhaltensweisen finden Sie gebündelt auf der Plattform https://www.gouvernement.fr/en/coronavirus-covid-19.

Laden Sie während ihren Aufenthalts in Frankreich bitte die App #TousAntiCovid herunter und aktivieren diese.

Letzte Änderung: 26. November 2021

Einschränkungen in Frankreich

Alle diesbezüglichen Informationen finden Sie unter https://www.gouvernement.fr/en/coronavirus-covid-19

COVID-Zertifikat
Für den Besuch bestimmter Veranstaltungen müssen Sie ein COVID-Zertifikat vorzeigen. Dieses Zertifikat ist für alle Personen über 12 Jahren erforderlich und muss entweder nachweisen, dass Sie:
Für den Besuch bestimmter Veranstaltungen müssen Sie ein COVID-Zertifikat vorzeigen. Dieses Zertifikat ist für alle Personen über 12 Jahren erforderlich und muss entweder nachweisen, dass Sie:

  • geimpft sind (mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur anerkannten Impfstoff), seit
    • über vier Wochen für Vakzine, für die nur eine Impfung erforderlich ist (Johnson&Johnson);
    • über sieben Tagen (nach der Zweitimpfung) für Vakzine, für die zwei Impfungen erforderlich sind (Pfizer, Moderna, AstraZeneca);
    • über zwei Wochen für Covid-19-Genesene (für sie ist nur eine Impfung erforderlich);
  • negativ getestet sind (PCR- oder Antigentest), wobei der Test nicht älter als 48 Stunden sein darf;
  • ODER genesen sind. In diesem Fall gilt als Nachweis ein positiver PCR- oder Antigentest, der bei Vorzeigen des Zertifikats mindestens 15 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegen muss.

Bei dem COVID-Zertifikat kann es sich um ein digitales Zertifikat (in der App „TousAntiCovid“) oder um ein Zertifikat in Papierform (Impfnachweis oder Testergebnis) handeln. Es muss in französischer oder englischer Sprache verfasst sein.

Das Zertifikat ist bereits für Besuche von Aufführungen oder Freizeiteinrichtungen mit über 1000 Besuchern erforderlich. Ab dem 21. Juli muss es in allen Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die mehr als 50 Personen empfangen, vorgezeigt werden. Ab Anfang August ist das Zertifikat ebenfalls für Besuche von Cafés, Restaurants, Einkaufszentren, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und für Langstreckenreisen mit dem Flugzeug, Zug oder Bus verpflichtend.

Das französische Zertifikat („pass sanitaire“) ist für Reisen innerhalb der EU, in Island, Lichtenstein, Norwegen, San Marino, der Schweiz und im Vatikan mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU kompatibel.

Einreise nach Frankreich
Aktuelle Lage:
  • Aufgrund der Entdeckung einer neuen, besonders besorgniserregenden Virusvariante (B1.1.259) verhängt Frankreich für mindestens 48 Stunden einen Einreisestopp für sieben südafrikanische Länder (ab dem 26.11.2021).
  • Marokko setzt den planmäßigen Flugverkehr mit Frankreich bis Sonntag, den 28. November um Mitternacht aus.
    Bitte prüfen Sie unbedingt vor jeder Reise die geltenden Bestimmungen (Conseils aux voyageurs).

Darf ich nach Frankreich einreisen?

Die Bedingungen für eine Einreise nach Frankreich variieren je nach dem in welchem Land Sie Ihre Reise angetreten sind und welchen Impfstatus Sie haben.

Für Geimpfte:

Für Geimpfte gelten für die Einreise nach Frankreich keinerlei Covid-19-bezogene Einschränkungen.
Die für geimpfte Erwachsene geltenden Maßnahmen, gelten unter denselben Bedingungen für die Minderjährigen, die sie begleiten, unabhängig davon, ob diese geimpft sind oder nicht. Sie können also mit Ihren minderjährigen Kindern einreisen, unabhängig davon, ob diese geimpft sind oder nicht. Für nicht geimpfte Minderjährige über 12 Jahren gilt dennoch unter den unten aufgeführten Bedingungen eine PCR- oder Antigentestpflicht.

Vorzulegende Reisedokumente für Geimpfte:

  • Impfnachweis

Dieser ist nur gültig, wenn er den Abschluss eines kompletten Impfschemas nachweist, sprich:

  • 7 Tage nach der Zweitimpfung mit einem Vakzin, für das zwei Impfdosen erforderlich sind (Pfizer, Moderna, AstraZeneca (Vaxevira und Covishield));
  • 4 Wochen nach der Impfung mit einem Vakzin, für das nur eine Impfdosis erforderlich ist (Johnson & Johnson);
  • 7 Tage nach der Impfung für Covid-19-Genesene (eine einzige Impfdosis erforderlich).

Nur die von der EMA zugelassenen Impfstoffe (Pfizer (Comirnaty), Moderna, AstraZeneca (Vaxzevria) und Johnson & Johnson (Janssen)) sowie der Impfstoff AstraZeneca (Covishield) werden in diesem Rahmen akzeptiert.

  • eine eidesstattliche Erklärung, die auf der Website des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann, in der Sie angeben, dass
    • Sie keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen;
    • Sie Ihres Wissens innerhalb der vierzehn Tage vor Ihrer Reise keinen Kontakt mit Personen hatten, bei denen eine Infektion mit Covid-19 bestätigt wurde;
    • (Für Personen über 12 Jahren) Sie akzeptieren, dass bei Ihrer Ankunft in Frankreich ein virologischer Test zum Nachweis von SARS-CoV-2 durchgeführt wird;
    • (wenn zutreffend) Sie sich dazu verpflichten, eine 7-tägige Selbstisolation einzuhalten.
    • (Für Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „roten“ Liste einreisen) Sie die zehntägige Quarantänepflicht, die Ihnen bei Ihrer Ankunft in Frankreich mitgeteilt wird, zur Kenntnis nehmen.

Für Nicht-Geimpfte:

Es wurde auf Grundlage der Gesundheitsindikatoren eine Einstufung der Länder vorgenommen. Die Länderlisten können sich entsprechend der Entwicklungen der epidemiologischen Lage in den jeweiligen Ländern verändern.

Für Fahrunternehmer gelten gesonderte Regelungen (auf Französisch und Englisch)

Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „grünen“ Liste einreisen:

Länder/Gebiete der „grünen Liste“: Länder des europäischen Raums (Europäische Union, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Saint-Marin, Schweiz und Vatikan) sowie Argentinien, Australien, Bahrain, Hongkong, Japan, Jordanien, Kanada, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Neuseeland, Ruanda, Saudi Arabien, Senegal, Südkorea, Taiwan, Uruguay, Vanuatu und Vereinigte Arabische Emirate).

Alle Reisenden über 12 Jahren müssen einen negativen PCR-Test oder einen Antigentest vorweisen können, der höchstens 72 Stunden vor Abreise vorgenommen wurde. Wenn Sie aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Estland, Irland, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn einreisen, darf der Test nicht älter als 24 Stunden sein.

Wenn Sie kürzlich an Covid-19 erkrankt waren, können Sie anstelle des negativen Testergebnisses ebenfalls ein Genesungszertifikat vorzeigen, das mindestens 11 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt. Ein Genesungszertifikat ist ein Dokument, das der mit Covid-19 infizierten Person bei Vorlage eines positiven PCR- oder Antigentests ausgehändigt wird.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind:

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Grenzgebieten, die sich für eine Dauer von weniger als 24 Stunden in einem Umkreis von 30 km um ihren Wohnsitz herum bewegen;
  • Personen, die beruflich veranlasste Reisen vornehmen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit die Durchführung eines solchen Test nicht zulassen;
  • Berufstätige im Güterkraftverkehr im Rahmen der Ausübung ihrer Tätigkeit.

Personen, die eine der oben aufgeführten Ausnahmen geltend machen möchten, müssen ein Dokument mitführen, das den Grund ihrer Reise nachweist.

Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „orangen“ Liste einreisen:

Länder der „orangen“ Liste sind alle Länder der Welt bis auf die Länder der „grünen“ oder „roten“ Liste.

Sie können nur nach Frankreich einreisen, wenn für Ihre Reise ein zwingender Grund vorliegt. Die Liste der zwingenden Gründe ist in der Reisebescheinigung (attestation de déplacement et de voyage) des französischen Innenministeriumsaufgeführt.

Alle Reisenden über 12 Jahren müssen vor Boarding einen negativen PCR-Test, der höchstens 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde, oder einen Antigentest, der höchstens 48 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde, vorlegen. Wenn Sie aus dem Vereinigten Königreich einreisen, darf der PCR- oder Antigentest bei Betreten des Transportmittels nicht älter als 24 Stunden sein.

Wenn Sie kürzlich an Covid-19 erkrankt waren, können Sie anstelle des negativen Testergebnisses ebenfalls ein Genesungszertifikat vorzeigen, das mindestens 11 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt. Ein Genesungszertifikat ist ein Dokument, das der mit Covid-19 infizierten Person bei Vorlage eines positiven PCR- oder Antigentests ausgehändigt wird.

Bei Ihrer Ankunft in Frankreich können Sie einem stichprobenartigen Test unterzogen werden.

Sie müssen sich dazu verpflichten, eine 7-tägige Selbstisolation einzuhalten.

Liste der zwingenden Gründe für eine Einreise aus einem „orangen“ Land

Ein zwingender Grund besteht für:
1. französische Staatsangehörige sowie ihre Lebenspartner (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft) und Kinder;

2. Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates oder gleichgestellten Landes oder Staatsangehörige aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, der Schweiz, San Marino oder dem Vatikan mit Hauptwohnsitz in Frankreich oder auf der Durchreise in das Land, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen oder in dem sie wohnhaft sind, sowie ihre Lebenspartner (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft unter Vorlage entsprechender Nachweise) und Kinder;

3. Angehörige von Drittstaaten mit einem gültigen Aufenthaltstitel oder Visum für den längerfristigen Aufenthalt für Frankreich oder Europa mit Hauptwohnsitz in Frankreich oder auf der Durchreise zu ihrem Hauptwohnsitz in einem Mitgliedsland der EU oder gleichgestellten Land.

4.
a. britische Staatsangehörige oder deren Familienangehörige im Genuss der Bestimmungen des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomenergiegemeinschaft;
b. britische Beamte in der Ausübung ihres Amtes, für die Grenzpolizei arbeitende Personen, Zollbeamte;
c. Beschäftigte des Eurotunnels (insbesondere mit Aufgaben im Betrieb, der Wartung und der Sicherheit) und den damit verbundenen Anlagen beiderseits des Tunnels.

5. Personen mit einem Visum für den längerfristigen Aufenthalt zur Familienzusammenführung oder zum Familiennachzug von Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und Staatenlosen;

6. Ausländische im Gesundheitswesen oder in der Forschung Beschäftigte, die im Kampf gegen Covid-19 im Einsatz sind sowie ihre Lebenspartner/innen (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft unter Vorlage entsprechender Nachweise) und Kinder;

7. ausländische, im Gesundheitswesen oder in der Forschung Beschäftigte, die als „stagiaires associés“ eingestellt wurden;

8. Angehörige eines Drittstaates mit einem „Passeport Talent“-Langzeitvisum sowie ihre Lebenspartner/innen (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft unter Vorlage entsprechender Nachweise) und ihre Kinder.

9.
a. in für die Zulassung an Hochschuleinrichtungen erforderlichen Kursen in „Französisch als Fremdsprache (FLE)“ eingeschriebene Studierende und Studierende, die zu den mündlichen Prüfungen für die Einschreibung an französischen Hochschuleinrichtungen zugelassen oder bereits für den Beginn des Studienjahres 2021/2022 eingeschrieben sind;
b. Forschende, die auf Einladung eines Forschungslabors zu Forschungsaktivitäten nach Frankreich kommen und für die eine physische Präsenz unbedingt erforderlich ist, sowie ihre Lebenspartner/innen (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft unter Vorlage entsprechender Nachweise) und Kinder.

10.
a. Personen, die in einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder einer internationalen Organisation mit Sitz oder Büro in Frankreich tätig sind, sowie ihre Lebenspartner/innen und Kinder;
b. Angehörige von Drittstaaten, die sich aus zwingenden beruflichen Gründen im Rahmen eines vom Zugehörigkeitsstaat erteilten Dienstreiseauftrags in Frankreich aufhalten;

11. Personen auf der Durchreise, die sich weniger als 24 Stunden in der internationalen Zone aufhalten.

12. Personen, die im Land-, See- oder Lufttransportverkehr oder als Anbieter von Transportdienstleistungen arbeiten, einschließlich Fahrer von Transportfahrzeugen mit Gütern, die zur Verwendung in Frankreich bestimmt sind, sowie Fahrer, die auf der Durchreise sind oder als Begleitung mitreisen, um sich zu ihrem Ausgangsort zu begeben oder ausgebildet zu werden)

Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „roten“ Liste einreisen

Länder/Gebiete der „roten“ Liste sind: Afghanistan, Botsuana, Belarus, Brasilien, Costa Rica, Eswatini, Georgien, Kuba, Lesotho, Moldawien, Montenegro, Mosambik, Namibia, Pakistan, Russland, Serbien, Simbabwe, Südafrika, Suriname, die Türkei und die Ukraine.

Sie können nur nach Frankreich einreisen, wenn für Ihre Reise ein zwingender Grund vorliegt. Die Liste der zwingenden Gründe ist in der Reisebescheinigung (attestation de déplacement et de voyage) des französischen Innenministeriums aufgeführt.

Alle Reisenden über 12 Jahren müssen vor Boarding einen negativen PCR- oder Antigentest, der höchstens 48 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde, vorlegen.

Wenn Sie kürzlich an Covid-19 erkrankt waren, können Sie anstelle des negativen Testergebnisses ebenfalls ein Genesungszertifikat vorzeigen, das mindestens 11 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt. Ein Genesungszertifikat ist ein Dokument, das der mit Covid-19 infizierten Person bei Vorlage eines positiven PCR- oder Antigentests ausgehändigt wird.

Sie werden bei Ihrer Ankunft in Frankreich getestet.
Für Sie gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht, die von den Sicherheitskräften überprüft wird.

Zwingende Gründe für die Einreise aus einem Land der „roten‘‘ Liste bestehen für:

  1. französische Staatsangehörige und ihre Lebenspartner (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft) und ihre Kinder;
  2. Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates oder gleichgestelltem Land sowie ihre Lebenspartner (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft unter Vorlage entsprechender Nachweise) und Kinder;
  3. Angehörige von Drittstaaten mit einem gültigen Aufenthaltstitel oder Visum für den längerfristigen Aufenthalt für Frankreich oder Europa mit Hauptwohnsitz in Frankreich (lediglich wenn sie Frankreich vor dem 31. Januar 2021 verlassen haben oder für ihre Reise ein zwingender Grund bestand);
  4. Personen mit einem Visum für den längerfristigen Aufenthalt zur Familienzusammenführung oder zum Familiennachzug von Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und Staatenlosen;
  5. Personen, die im Land-, See- oder Lufttransportverkehr oder als Anbieter von Transportdienstleistungen arbeiten, einschließlich Fahrer von Transportfahrzeugen mit Gütern, die zur Verwendung in Frankreich bestimmt sind, sowie Fahrer, die auf der Durchreise sind oder als Begleitung mitreisen, um sich zu ihrem Ausgangsort zu begeben oder ausgebildet zu werden)
  6. Angehörige von Drittstaaten, die in einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder einer internationalen Organisation mit Sitz oder Büro in Frankreich tätig sind, sowie ihre Lebenspartner und Kinder
  7. Personen auf der Durchreise, die sich weniger als 24 Stunden in der internationalen Zone aufhalten.
  8. in für die Zulassung an Hochschuleinrichtungen erforderlichen Kursen in „Französisch als Fremdsprache (FLE)“ eingeschriebene Studierende und Studierende, die zu den mündlichen Prüfungen für die Einschreibung an französischen Hochschuleinrichtungen zugelassen oder bereits für den Beginn des Studienjahres 2021/2022 eingeschrieben sind;
  9. Forschende, die auf Einladung eines Forschungslabors zu Forschungsaktivitäten nach Frankreich kommen und für die eine physische Präsenz unbedingt erforderlich ist, sowie ihre Lebenspartner/innen (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft unter Vorlage entsprechender Nachweise) und Kinder.

Reisedokumente für Nicht-Geimpfte

Abhängig von Ihrer Situation müssen Sie für Ihre Reise bestimmte der folgenden Dokumente ausgefüllt mitführen:

  • Impfnachweis: Dieser ist nur gültig, wenn er den Abschluss eines kompletten Impfschemas nachweist, sprich:
    • 2 Wochen nach der zweiten Injektion für Impfstoffe, die zwei Injektionen erfordern (Pfizer, Moderna, AstraZeneca);
    • 4 Wochen nach der Injektion für Impfstoffe, die eine einzige Injektion erfordern (Johnson & Johnson);
    • 2 Wochen nach der Impfung für Covid-19-Genesene (eine einzige Injektion notwendig).

Nur die von der EMA zugelassenen Impfstoffe (Pfizer (Comirnaty), Moderna, AstraZeneca (Vaxzevria) et Johnson & Johnson (Janssen)) werden in diesem Rahmen akzeptiert.

  • (Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „orangen“ oder der "roten" Liste einreisen): Für alle Reisenden, eine eidesstattliche Erklärung, die auf der Website des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann, in der sie angeben, dass:
    • Sie keine Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen;
    • Sie Ihres Wissens innerhalb der vierzehn Tage vor Ihrer Reise keinen Kontakt mit Personen hatten, bei denen eine Infektion mit Covid-19 bestätigt wurde;
    • (Für Personen über 11 Jahren) Sie akzeptieren, dass bei Ihrer Ankunft in Frankreich ein virologischer Test zum Nachweis von SARS-CoV-2 durchgeführt wird;
    • (ggf.) (Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der "roten" Liste einreisen): Sie sich dazu verpflichten, sich zu isolieren;
    • (Für Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „roten“ Liste einreisen) Sie die zehntägige Quarantänepflicht, die Ihnen bei Ihrer Ankunft in Frankreich mitgeteilt wird, zur Kenntnis nehmen.
  • (Für alle Reisenden die aus einem Land der „roten“ Liste einreisen bzw. für Nicht-Geimpfte, die aus einem Land der „orangen“ Liste einreisen) eine Sonderbescheinigung für die Einreise nach Kontinentalfrankreich (attestation de déplacement international dérogatoire vers la France métropolitaine), die auf der Website des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann. Diese Bescheinigung muss dem Transportunternehmen vor der Einlösung des Fahrscheins/Flugtickets und den Grenzkontrollbehörden vorgelegt werden können (bei Flug-, See- und Landverbindungen, inkl. Zugverbindungen).
  • (Für Reisende, für die eine Isolations- oder Quarantänepflicht gilt) einen Nachweis über den Ort, an dem Sie sich isolieren werden, wenn nötig mit Angaben bezüglich des Zugangs für die Kontrollbediensteten.

Ohne Vorlage dieser Dokumente wird Ihnen das Boarding verweigert und müssen Sie die betreffenden Räume verlassen.

In jedem Fall gelten die gewöhnlichen Reisebeschränkungen (Visa, Aufenthaltsdauer etc.).
Unabhängig des Landes, aus dem Sie einreisen, werden Sie zu einer von der Präfektur vorgeschriebenen Quarantäne oder Isolierung verpflichtet, wenn Sie bei Ihrer Ankunft in Frankreich Symptome einer Infektion mit Covid-19 aufweisen.

Achtung: Für Personen, die aus den Überseegebieten oder in die Überseegebiete einreisen, gelten gesonderte Regelungen (s. u.).

Welche Bedingungen müssen ausländische Studierende und Forschende für die Einreise nach Frankreich beachten?

Je nachdem, aus welchem Land Sie kommen, und welchen Impfstatus Sie haben, sind die geltenden Verfahren für die Einreise nach Frankreich unterschiedlich. Wir empfehlen Ihnen, sich zur Erleichterung Ihrer Einreise und Ihres Lebens in Frankreich vor der Abreise vollständig impfen zu lassen.

  • Studierende und Forschende, die aus einem Land oder Gebiet der Kategorie 1 („grüne“ Liste) kommen, müssen keinen zwingenden Grund für die Einreise nach Frankreich nachweisen.
  • Für Studierende und Forschende, die aus einem Land oder Gebiet der Kategorie 2 („rote“ Liste) oder der Kategorie 3 („orange“ Liste) kommen, sind folgende zwingenden Gründe anerkannt:
    • Studierende, die vor ihrer Einschreibung an einer Hochschule zu einem Kurs für Französisch als Fremdsprache (FLE = français langue étrangère) angemeldet sind;
    • Studierende, die zu den mündlichen Prüfungen im Rahmen der Auswahlverfahren französischer Hochschuleinrichtungen zugelassen sind;
    • Studierende, für 2021-2022 an einer französischen Hochschuleinrichtung (auch in Französisch als Fremdsprache/FLE) eingeschrieben sind;
    • Forschende oder Lehrende (einschließlich Sprachassistentinnen und assistenten), die sich auf Einladung eines Forschungslabors oder einer Hochschuleinrichtung für eine Forschungs- oder Lehrtätigkeit mit unbedingt erforderlicher physischer Präsenz in Frankreich niederlassen, sowie deren Lebenspartner (Ehe oder eheähnliche Lebenspartnerschaft, gegen Vorlage eines Nachweises) und Kinder.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website von Campus France. Sie können Sie auch ans französische Konsulat oder die Campus France Beratungsstelle Ihres Wohnorts wenden.

Ich reise in ein Überseegebiet/nach Korsika oder aus einem Überseegebiet/ aus Korsika ein. Welche Bestimmungen gelten für mich?

Jedes Übersee-Territorium und Korsika legen die Einreisemodalitäten und eventuelle Einschränkungen (Ausgangssperre, Lockdown/Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen usw.) entsprechend der epidemiologischen Lage vor Ort fest. Es wird demnach strengstens empfohlen, sich auf der Website der Präfektur bzw. des Hohen Kommissariats des jeweiligen Territoriums zu informieren.
Reisen von Kontinentalfrankreich in einige Übersee-Territorien und nach Korsika sind nur möglich, wenn ein zwingender Grund für die Reise vorliegt.

In diesem Fall muss eine Sonderbescheinigung für die Einreise in die Übersee-Territorien (attestation de déplacement vers les territoires ultramarins) mitgeführt werden, die auf der Website des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann.

Alle spezifischen Bedingungen je nach Übersee-Territorium finden Sie auf der Website der Präfektur bzw. des Hohen Kommissariats des jeweiligen Territoriums.

Kann ich Frankreich verlassen?

Achtung: Diese Regeln ersetzen nicht die in dem Land, in das Sie einreisen, geltenden Regeln, insbesondere was die Test-, Isolierungs- und Quarantänepflicht betrifft. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website der Botschaft oder des Konsulats der entsprechenden Länder.

Die Bedingungen für eine Ausreise aus Frankreich variieren je nach dem in welches Land Sie reisen und welchen Impfstatus Sie haben.

Für Fahrunternehmer gelten gesonderte Regelungen (Informationen auf Französisch und Englisch verfügbar).

Für Geimpfte:

Es gelten keinerlei Einschränkungen für eine Ausreise aus Frankreich. Dennoch wird Ihnen ausdrücklich davon abgeraten, in ein Land der „roten“ Liste zu reisen.
Achtung: Das Land, in das Sie einreisen möchten, kann eigene Pflichten auferlegen (Test, Quarantäne usw.).

Für Nicht-Geimpfte:

Ausreise in Länder der „grünen“ Liste

Es gelten keinerlei Einschränkungen für eine Ausreise aus Frankreich.

Achtung: Das Land, in das Sie einreisen möchten, kann eigene Pflichten auferlegen (Test, Quarantäne usw.).

Ausreise in Länder der „orangen Liste“}}}

Für Nicht-Geimpfte: Sie können Frankreich lediglich verlassen, um in ein Land der „orangen“ Liste zu reisen, wenn für Ihre Reise ein zwingender Grund besteht oder Sie in Ihr Herkunfts- oder Wohnsitzland reisen. In diesen Fällen müssen Sie eine Bescheinigung für die Ausreise aus Kontinentalfrankreich (attestation de sortie du territoire métropolitain) vorlegen können, die auf Französisch und Englisch auf der Website des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann. Achtung: Das Land, in das Sie einreisen möchten, kann eigene Pflichten auferlegen (Test, Quarantäne usw.).

Liste der zwingenden Gründe für eine Ausreise in ein Land der „orangen“ Liste

  • Sie sind Angehörige/r eines Drittstaaten und reisen in Ihr Land
  • Tod eines unmittelbaren Familienmitglieds (Großeltern, Eltern, Kinder und Geschwister)/Besuch einer Person in Lebensgefahr, für unmittelbare Familienangehörige (Großeltern, Eltern, Kinder und Geschwister)
  • Erforderliche Nachweise: Sterbeurkunde, medizinische Bescheinigung über den Gesundheitszustand der Person in Lebensgefahr, Nachweis über die familiäre Beziehung.
  • Reisen innerhalb Frankreichs im Rahmen der Ausübung ihres durch gerichtliche Entscheidung anerkannten Sorgerechts
  • Erforderliche Nachweise: Gerichtsbeschluss und Nachweis über den Wohnsitz
  • Vorladung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde
  • Erforderliche Nachweise: Vorladung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde
  • Rechtliche oder wirtschaftliche Unmöglichkeit, in dem Gebiet zu bleiben, in dem sich die betreffende Person befindet/Durchführung einer Abschiebungsmaßnahme
  • Erforderliche Nachweise: Auslaufender Aufenthaltstitel, Kündigung usw.
  • Teilnahme an einem Hochschulaustauschprogramm
  • Erforderliche Nachweise: von der Bildungseinrichtung ausgestellte Studienbescheinigung
  • Lebenswichtige medizinische Behandlungen (für die betroffene Person und wenn unbedingt notwendig eine Begleitperson)
  • Erforderliche Nachweise: medizinische Bescheinigung, Nachweis über einen terminierten Krankenhausaufenthalt usw.
  • Unbedingt notwendige Dienst-/Geschäftsreisen zur Fortsetzung der wirtschaftlichen Tätigkeit, für die eine Anwesenheit vor Ort unbedingt erforderlich ist, die nicht verschoben werden können und für die eine Verschiebung oder Absage unverhältnismäßige Folgen mit sich bringen würde oder unmöglich wäre (gilt einschließlich für Transportpersonal)
  • Erforderliche Nachweise: Bescheinigung des Arbeitgebers, Berufsausweis des Fahrpersonals/der Besatzungsmitglieder im internationalen Güter-, Personen- oder Seeverkehr
  • Gesundheits- oder Forschungspersonal, das im Kampf gegen Covid-19 im Einsatz ist oder an Kooperationsmaßnahmen teilnimmt, die von besonderem Interesse in Sachen Gesundheit sind
  • Erforderliche Nachweise: Berufsausweis
  • Punktuelle Dienstreisen in Zusammenhang mit der Ausübung hoheitlicher Befugnisse (einschließlich diplomatischer Dienstreisen und Dienstreisen, die für die Fortführung operationeller Aufträge der Streitkräfte oder Armeekorps notwendig sind), die nicht verschoben werden können
  • Erforderliche Nachweise: Berufsausweis, Dienstreiseauftrag
  • Hochrangige Berufssportler zur Teilnahme an vom Ministerium für Sport genehmigten Begegnungen
  • Erforderliche Nachweise: Berufsausweis, vom Veranstalter in Abstimmung mit dem Ministerium für Sport ausgestellte Bescheinigung.

Ausreise in ein Land der „roten“ Liste

Für alle Reisenden, geimpfte und nicht-geimpfte: Es wird strengstens davon abgeraten, in ein Land der „roten“ Liste zu reisen. Sie können Frankreich lediglich verlassen, um in eines dieser Länder zu reisen, wenn für Ihre Reise ein zwingender Grund besteht. Achtung: Das Land, in das Sie einreisen möchten, kann eigene Pflichten auferlegen (Test, Quarantäne usw.).

Liste der zwingenden Gründe für eine Ausreise in ein Land der „roten“ Liste:

  • Sie sind Angehörige/r eines Drittstaaten und reisen in Ihr Land
  • Tod eines unmittelbaren Familienmitglieds (Großeltern, Eltern, Kinder und Geschwister)/Besuch einer Person in Lebensgefahr, für unmittelbare Familienangehörige (Großeltern, Eltern, Kinder und Geschwister)
  • Erforderliche Nachweise: Sterbeurkunde, medizinische Bescheinigung über den Gesundheitszustand der Person in Lebensgefahr, Nachweis über die familiäre Beziehung
  • Reisen innerhalb Frankreichs im Rahmen der Ausübung ihres durch gerichtliche Entscheidung anerkannten Sorgerechts
  • Erforderliche Nachweise: Gerichtsbeschluss und Nachweis über den Wohnsitz
  • Vorladung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde.
  • Erforderliche Nachweise: Vorladung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde
  • Rechtliche oder wirtschaftliche Unmöglichkeit, in dem Gebiet zu bleiben, in dem sich die betreffende Person befindet/Durchführung einer Abschiebungsmaßnahme
  • Erforderliche Nachweise: Auslaufender Aufenthaltstitel, Kündigung usw.
  • Teilnahme an einem Hochschulaustauschprogramm
  • Erforderliche Nachweise: von der Bildungseinrichtung ausgestellte Studienbescheinigung
  • Lebenswichtige medizinische Behandlungen (für die betroffene Person und wenn unbedingt notwendig eine Begleitperson
  • Erforderliche Nachweise: medizinische Bescheinigung, Nachweis über einen terminierten Krankenhausaufenthalt usw.
  • Unbedingt notwendige Dienst-/Geschäftsreisen zur Fortsetzung der wirtschaftlichen Tätigkeit, für die eine Anwesenheit vor Ort unbedingt erforderlich ist, die nicht verschoben werden können und für die eine Verschiebung oder Absage unverhältnismäßige Folgen mit sich bringen würde oder unmöglich wäre (gilt einschließlich für Transportpersonal)
  • Erforderliche Nachweise: Bescheinigung des Arbeitgebers, Berufsausweis des Fahrpersonals/der Besatzungsmitglieder im internationalen Güter-, Personen- oder Seeverkehr
  • Gesundheits- oder Forschungspersonal, das im Kampf gegen Covid-19 im Einsatz ist oder an Kooperationsmaßnahmen teilnimmt, die von besonderem Interesse in Sachen Gesundheit sind
  • Erforderliche Nachweise: Berufsausweis
  • Punktuelle Dienstreisen in Zusammenhang mit der Ausübung hoheitlicher Befugnisse (einschließlich diplomatischer Dienstreisen und Dienstreisen, die für die Fortführung operationeller Aufträge der Streitkräfte oder Armeekorps notwendig sind), die nicht verschoben werden können
  • Erforderliche Nachweise: Berufsausweis, Dienstreiseauftrag
  • Hochrangige Berufssportler zur Teilnahme an vom Ministerium für Sport genehmigten Begegnungen
  • Erforderliche Nachweise: Berufsausweis vom Veranstalter in Abstimmung mit dem Ministerium für Sport ausgestellte Bescheinigung
Visa und Aufenthaltsdokumente

Ich habe bei einem französischen Konsulat einen Visumsantrag gestellt. Wie steht es um meinen Antrag?

Die französischen Konsulate werden die Ausstellung der Visa wieder aufnehmen, sobald es die Gesundheitssituation vor Ort erlaubt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website France-Visa und den Websites der diplomatischen und konsularischen Vertretungen.

Sie werden gegebenenfalls einen neuen Termin für die Abgabe des Visumantrags beantragen müssen.

Ich habe ein Reisevisum für Frankreich erhalten, konnte dieses aber aufgrund der Grenzschließungen nicht benutzen. Kann ich das Visum zu einem späteren Zeitpunkt benutzen?

Ein abgelaufenes Schengen-Visum kann nicht mehr benutzt werden. Dennoch gilt für die betroffenen Personen, sobald die Ausstellung von Visa wieder aufgenommen wird, ein vereinfachtes Verfahren, bei dem zur Beantragung eines neuen Visums weniger Nachweise erforderlich sind. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website France-Visa oder auf den Websites der diplomatischen und konsularischen Vertretungen.

Asylanträge

Ich bin Asylbewerber/in. Ich habe einen Termin beim Französischen Amt für den Schutz der Flüchtlinge und Staatenlosen (OFPRA). Was muss ich tun?

  • Schließung des allgemeinen Empfangs
    Der allgemeine Empfang ist seit dem 16. März 2020 geschlossen. Bis auf Weiteres wird niemand ohne Vorladung empfangen.

Personen, die Anträge auf Anerkennung als Flüchtlinge oder Staatenlose gestellt haben, können sich ausschließlich per E-Mail an die auf ihrer Vorladung zur Anhörung angegebene Adresse an das OFPRA wenden. Wenn keine Vorladung vorliegt, müssen Auskunftsersuchen an communication chez ofpra.gouv.fr gesendet werden.

  • Schließung des Empfangs von Personen, die internationalen Schutz genießen
    Der Empfang von Personen, die internationalen Schutz genießen, ist seit dem 16. März und bis auf Weiteres geschlossen. In den Räumlichkeiten des OFPRA können derzeit keine Personenstandsurkunden ausgestellt werden.

Personen, die internationalen Schutz genießen, haben weiterhin die Möglichkeit, die Ausstellung von Personenstandsurkunden (Geburtsurkunde / Heiratsurkunde / Sterbeurkunde) online mit dem dafür vorgesehenen Formular auf der Website des OFPRA zu beantragen. Es wurden entsprechende Tutorials erstellt, die beim Ausfüllen der Online-Formulare helfen.

Außerdem können sie bei den Departementsdirektionen des französischen Amts für Immigration und Integration (Office français de l’immigration et de l’intégration, OFII) oder ihrer Unterbringung (wenn diese Teil des nationalen Aufnahmeprogramms ist) die Ausstellung einer vorläufigen Bescheinigung der Familienzusammensetzung (attestation provisoire de composition familiale) beantragen, die auf Grundlage ihrer Angaben zum Zeitpunkt der Abgabe des Asylantrags erstellt wird. Diese Bescheinigung wird bei Vorlage der Entscheidung des OFRA über die Anerkennung des internationalen Schutzes ausgestellt und ist für die Zuerkennung der sozialen Rechte ausreichend, ohne auf die Ausstellung der ersten Personenstandsurkunden durch das OFPRA warten zu müssen.

Viele Informationen über den Personenstand von Personen, die internationalen Schutz genießen (Schutz-Personenstand), oder das Recht auf Familienzusammenführung (Familienzusammenführung) stehen auf der Website des OFPRA zur Verfügung.

  • Beibehaltung der Anhörungen über Asylanträge oder Anträge auf Anerkennung als Staatenlose

Um einen Andrang in den Warte- und den Anhörungsräumen des OFPRA weitestgehend zu vermeiden, werden die vorgeladenen Bewerberinnen und Bewerber gebeten, wenn möglich nicht in Begleitung ihrer Kinder zu kommen.

Über die eventuelle gesetzlich erlaubte Anwesenheit Dritter (Anwälte oder Vertreter von vom OFPRA berechtigten Vereinigungen) bei der Unterredung muss das OFPRA mindestens 48 Stunden vor dem Termin informiert werden, damit entsprechende organisatorische Maßnahmen getroffen werden können.

Anderen, nicht gesetzlich erlaubten Dritten, die die Asylbewerber begleiten, wird der Zugang zum Gebäude der Einrichtung verwehrt.

Nach Artikel 4 des Dekrets Nr. 2020-1310 vom 29. Oktober 2020, geändert durch das Dekret Nr. 2021-296 vom 19. März 2021, ist es ordnungsgemäß vorgeladenen Asylbewerbern erlaubt, sich ungeachtet ihres Wohnortes und auch während der Ausgangssperre im Rahmen der „Vorladung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde“ zum OFPRA zu begeben.

In diesem Fall müssen sie die Vorladung des OFPRA sowie die entsprechende Bescheinigung mitführen, auf der der Grund „Vorladung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde“ („Convocation judiciaire ou administrative“) angekreuzt werden muss.

Vor Ort müssen die Personen dann die vom OFPRA zu ihrem Schutz und zum Schutz anderer getroffenen Vorsichtsmaßnahmen einhalten:

Vor dem Zugang zum Gebäude misst das Sicherheitspersonal ihre Körpertemperatur;
Die Besucher erhalten eine chirurgische Maske, wenn sie keine haben, die unbedingt während des gesamten Aufenthalts im Gebäude der Einrichtung getragen werden muss. Er wird darauf hingewiesen, dass selbstgemachte Masken und Stoffmasken der Kategorie 2 nicht erlaubt sind.

Sollten die vorgeladenen Personen Anzeichen für eine Infektion mit Covid-19 aufweisen, müssen sie das Sicherheitspersonal oder ihren Antragsprüfer unverzüglich in Kenntnis darüber setzen, um behandelt zu werden.

  • Stellung von Asylanträgen und Anträgen auf Anerkennung als Staatenlose beim OFPRA

Asylbewerber oder Bewerber um die Anerkennung als Staatenlose, die ihre Unterlagen bei dem OFPRA einreichen möchten, können dies wie gewohnt tun (ausschließlich auf dem Postweg).

Diese Informationen werden regelmäßig auf der Website des OFPRA aktualisiert

Studium

Ich bin ausländische/r Studierende/r in Frankreich. Was kann ich tun?

Ihr Besuch in Frankreich ist möglich, wenn Sie sich in einem Land der „grünen“ oder der „orangen“ Liste befinden und die Gesundheitskontrollen respektieren. Siehe die Anweisungen oben.

Ich habe eine Frage zur Betreuung der ausländischen Studierenden in Frankreich.

Alle aktuellen Informationen finden Sie unter: www.campusfrance.org/fr/information-coronavirus.

Beschäftigung

Ich bin Arbeitnehmer/in in Frankreich. Welche Vorkehrungen muss ich im Rahmen meiner Arbeit treffen?

Die Gesundheitsempfehlungen, die auf der Website der Regierung verfügbar sind, müssen beachtet werden.

Telearbeit ist zu 100 % verpflichtend, wenn immer es möglich ist.

Zudem ist im französischen Arbeitsgesetzbuch vorgesehen, dass der Arbeitgeber die notwendigen Maßnahmen ergreifen muss, „um die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten und ihre physische und psychische Gesundheit zu schützen“ (Artikel L. 4121-1). Zu diesem Zweck kann der Arbeitnehmer dazu veranlasst sein, nach der Einschätzung der Ansteckungsgefahr im Unternehmen verbindliche Vorkehrungen zu treffen, um den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist jeder Arbeitnehmer nach Artikel L. 4122-1 des französischen Arbeitsgesetzbuchs dazu verpflichtet „nach seinen Möglichkeiten für seine eigene Sicherheit und Gesundheit sowie für die Sicherheit und die Gesundheit derjenigen Personen Sorge zu tragen, die von seinen Handlungen oder Unterlassungen bei der Arbeit betroffen sind, und zwar gemäß seiner Unterweisung und den Anweisungen des Arbeitgebers.“

Folglich:

  • müssen Sie sich an die Anweisungen halten, die Ihnen von Ihrem Arbeitgeber entsprechend der Situation Ihres Unternehmens und Ihrer eigenen Situation erteilt wurden;
  • müssen Sie persönlich und unter Einhaltung der erteilten Gesundheitsanweisungen Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Kollegen gewährleisten.

Alle genauen und aktuellen Informationen finden Sie unter https://travail-emploi.gouv.fr/actualites/l-actualite-du-ministere/article/coronavirus-questions-reponses-pour-les-entreprises-et-les-salaries.

Die Regelungen für die Ausstellung von Arbeitserlaubnissen wurden vereinfacht.

Ich bin ausländische/r Arbeitgeber/in in Frankreich. Was muss ich tun, um die Sicherheit und Gesundheit meiner Mitarbeiter zu gewährleisten?

Aktuelle und genaue Hinweise finden Sie unter folgender Adresse (auf Französisch): https://travail-emploi.gouv.fr/le-ministere-en-action/coronavirus-covid-19/proteger-les-travailleurs-les-emplois-les-savoir-faire-et-les-competences/proteger-les-travailleurs-covid-19/protocole-national-sante-securite-salaries.

Ich arbeite in Frankreich, wohne aber in einem Nachbarland. Kann ich weiterhin zur Arbeit gehen?

Ja, wenn Telearbeit nicht möglich ist. Ganz allgemein bleiben Arbeitsverträge weiterhin bestehen und Grenzgänger genießen wie alle anderen Arbeitnehmer die entsprechenden Rechte und den entsprechenden Schutz.

Genauere Informationen finden Sie unter :

Kinderbetreuung

Ich lebe im Ausland und mein Kind befindet sich zurzeit mit seinem Vater/seiner Mutter in Frankreich. Darf mein Kind zu mir reisen?

Für die Ausreise aus Frankreich gelten keinerlei Beschränkungen aufgrund von Covid-19. Es wird empfohlen,

  • sich unter der Rubrik Conseils aux voyageurs auf der Website Frankreich Diplomatie und auf der Website des zuständigen Konsulats über die Einreisebeschränkungen zu informieren;
  • im Fall von Flugreisen die Verfügbarkeit von Flugverbindungen für die Hin- und Rückreise zu überprüfen.

Hinweis: Die Verhinderung – ohne triftigen Grund – der Ausübung des Besuchs- und Beherbergungsrechts des anderen Elternteils oder die Verweigerung der Rückgabe des Kindes kann mit einer Haftstrafe von einem Jahr oder einer Geldstrafe von 15 000 Euro bestraft werden.

Ich wohne im Ausland und möchte mein Kind bei seiner Reise zu seinem in Frankreich lebenden Vater/seiner in Frankreich lebenden Mutter begleiten. Darf ich nach Frankreich einreisen?

Die Voraussetzungen für eine Einreise nach Frankreich je nach Land sind oben aufgeführt.

Wenn möglich sollte das von den Fluggesellschaften für Kinder ab 5 Jahren angebotene Programm für unbegleitete Minderjährige genutzt werden.
Wenn Sie oder Ihr Kind für die Einreise nach Frankreich ein Visum benötigen, kontaktieren Sie bitte das zuständige Konsulat in Ihrem Wohnsitzstaat.