Zentralafrikanische Republik - Angriffe gegen die MINUSCA (11. April 2018)

Frankreich ist über die erneuten Gewaltausbrüche in Bangui besorgt und verurteilt auf das Schärfste die Angriffe und Gewalttaten gegen die MINUSCA und die zentralafrikanischen Sicherheitskräfte, welche seit dem 8. April gemeinsam zur Entwaffnung und Festnahme von kriminellen Gruppen im 3. Bezirk von Bangui eingesetzt sind.

Den ruandischen Behörden und der Familie des getöteten ruandischen Soldaten spricht Frankreich sein Mitgefühl aus und wünscht den Verletzten eine rasche Genesung.

Frankreich bedauert, dass die Gewalttaten zivile Opfer forderten und wird den Einsatz der MINUSCA, die bei der Ausführung ihrer Stabilisierungsmission durch die Anschläge stark getroffen wurde, auch weiterhin voll unterstützen. Frankreich erinnert daran, dass Angriffe auf Blauhelme als Kriegsverbrechen angesehen werden können und fordert, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Frankreich ruft zu Ruhe auf und bekräftigt seine Forderung, dass sämtliche bewaffnete Gruppen, in Bangui und im Rest des Landes, jegliche Form von Gewalt und Destabilisierungsmaßnahmen beenden, die Waffen niederlegen und unverzüglich und bedingungslos am Friedensprozess mitwirken.

Den zentralafrikanischen Behörden, der Afrikanische Union sowie den Ländern und Organisationen der Region spricht Frankreich bei ihren Bemühungen im Rahmen des am 17. Juli 2017 in Libreville angenommenen gemeinsamen Fahrplans für Frieden und Aussöhnung in der Zentralafrikanischen Republik erneut seine Unterstützung aus.