Weltstädteforum: „Städte 2030, Städte für alle: Umsetzung der Neuen Städteagenda“ (Kuala Lumpur, 7. - 13. Februar 2018)

25 000 Teilnehmer aus 164 Ländern werden vom 7. bis zum 13. Februar 2018 anlässlich des Weltstädteforums in Kuala Lumpur erwartet. Diese Veranstaltung, die zweijährlich vom Programm UN-HABITAT seit 2002 veranstaltet wird, ist das wesentliche internationale Gipfeltreffen zur Landesentwicklung. Sämtliche öffentliche, private und nichtstaatliche Akteure, die an der Verbesserung der Lebensbedingungen in den Städten arbeiten, kommen in diesem Rahmen zusammen.

Frankreich wird dort mit einer Delegation aus rund 60 Vertretern des Staates, von Gebietskörperschaften, von Unternehmen, aus dem Bereich der Forschung sowie von den Nichtregierungsorganisationen vertreten sein, die der französischen Partnerschaft für Städte und Gebiete angehören. Die Delegation wird von Vertretern der Ministerien für Europa und auswärtige Angelegenheiten, für den ökologischen und solidarischen Wandel sowie für den territorialen Zusammenhalt geleitet werden.

Im Rahmen der „Neuen Städteagenda“, die 2016 bei der von den Vereinten Nationen veranstalteten Konferenz „Habitat III“ in Quito angenommen wurde, wird den Teilnehmern durch das Weltstädteforum ermöglicht, konkrete Umsetzungen von Engagements zu bekunden und Erfahrungen auszutauschen. Das Treffen in Kuala Lumpur wird für die französischen Akteure somit Anlass sein, die Vielfältigkeit ihres Handlungspotentials vorzustellen und ihre Expertise und ihr Wissen zu teilen. In einem „französischen Pavillon“ können französische Unternehmen ihre einsatzfähigen Lösungen und bewährte Methoden in wesentlichen Bereichen sowohl auf wirtschaftlicher, sozialer als auch auf umweltbezogener Ebene vorstellen.

Die Zahl der neuen Stadtbewohner in Städten, die sich in der Entwicklung befinden, liegt gegenwärtig pro Monat bei 5 Millionen, was pro Woche der Größe einer Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern entspricht. Mehr als eine Milliarde dieser neuen Stadtbewohner leben derzeitig in Elendsvierteln. Sollten keine Maßnahmen ergriffen werden, werden es 2050 3 Milliarden sein. Der weltweite Wohnungsbestand muss somit bis 2050 beinahe verdoppelt werden. Die bis 2030 zu erbauenden Infrastrukturen werden auf 57 000 Milliarden Dollar in der Welt geschätzt.

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