Vereinte Nationen - Syrien-humanitäre Hilfe - Annahme der Resolution 2393 des UN-Sicherheitsrats (New York, 19. Dezember 2017)

Frankreich begrüßt die Annahme der Resolution 2393 des UN-Sicherheitsrats vom 19. Dezember. Durch sie wird der 2014 durch die Resolution 2165 geschaffene Mechanismus zur Bereitstellung von grenz- und frontlinienüberschreitender humanitäre Hilfe in Syrien für ein Jahr erneuert.

Mit der Annahme der Resolution 2393 wird auf den Bedarf der 13 Millionen Syrer, die humanitäre Hilfe benötigen und von denen viele auf grenz- und frontlinienüberschreitende Hilfe angewiesen sind, eingegangen. Dementsprechend können dank dieser Resolution die Vereinten Nationen und ihre Partner ihre Tätigkeiten trotz zahlreichen Schwierigkeiten fortsetzen.

Die humanitären Bedürfnisse nehmen weiterhin ein erhebliches Ausmaß an, insbesondere in Ost-Ghouta, wo 400 000 Belagerte auf humanitäre Hilfe warten. Demnach ist es unbedingt notwendig, dass die Verbündeten des Assad-Regimes Maßnahmen ergreifen, um dafür zu sorgen, dass das syrische Regime die Bombenangriffe stoppt und einen vollständigen, sicheren und ungehinderten Zugang zu humanitärer Hilfe für die Notleidenden gewährleistet.

Ausschließlich durch eine politische Lösung kann der humanitären Krise ein Ende gesetzt werden. Hierzu gibt es keine Alternative. Zur Erreichung einer solchen Lösung bieten die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen in Genf geführten Syrien-Gespräche einen legitimen Rahmen.