Syrien - Humanitäre Lage (11. Januar 2018)

Frankreich verurteilt die schweren Bombenangriffe in den letzten Tagen durch die Luftwaffe des Regimes von Bachar al-Assad und seiner Verbündeten in der Provinz Idlib, insbesondere jene, die sich gegen die Zivilbevölkerung und mehrere Krankenhäuser richteten. Frankreich erinnert daran, dass Angriffe, die sich gezielt gegen Gesundheitszentren richten, einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellen und äußert tiefe Besorgnis über die humanitäre Krise als Folge auf diese erneuten Luft- und Bodenoffensiven in der Provinz Idlib. Zehntausende Menschen wurden in den letzten Wochen in die Flucht getrieben.

Frankreich ist empört darüber, dass sich in der Ost-Ghouta weiterhin hunderttausende Zivilpersonen im Belagerungszustand befinden und die Angriffe des Regimes von Bachar al-Assad erfahren, der hunderten von Menschen, darunter zahlreiche Kinder, eine medizinische Notfallevakuierung verweigert.

Frankreich fordert, dass die in Astana eingegangenen Verpflichtungen eingehalten werden, damit die Gewalttaten so schnell wie möglich aufhören. Ein sicherer, vollständiger und ungehinderter Zugang zu humanitärer Hilfe muss der gesamten Bevölkerung unverzüglich gewährleistet werden.

Die erneute Verschlechterung der Verhältnisse in mehreren syrischen Provinzen unterstreicht die Dringlichkeit einer politischen Lösung im Rahmen der Resolution 2254 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.