Sicherheit - 12. Treffen zur Sicherheit der französischen Unternehmen im Ausland ( Paris, 18. Januar 2017)

Der Staatssekretär beim Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Jean-Baptiste Lemoyne, eröffnete heute Morgen die 12. Ausgabe des jährlichen Treffens zur Sicherheit der französischen Unternehmen im Ausland. Bei dieser Gelegenheit begrüßte er den Einsatz der Berufsvertretungen und Unternehmensverbände zugunsten der Sicherheit der lang- oder kurzfristig im Ausland lebenden Franzosen.

Das Krisen- und Unterstützungszentrum des französischen Außenministeriums versammelt jährlich über 300 hochrangige Vertreter des Privatsektors, der Zivilgesellschaft und der Verwaltungsbehörden und ermöglicht ihnen einen Austausch über Sicherheitsfragen, die die Wirtschafts- und Handelstätigkeiten im Ausland betreffen. Ziel ist es, gemeinsam zu der Verbreitung einer Kultur des Schutzes beizutragen, die es den französischen Unternehmen ermöglicht, unter den bestmöglichsten Sicherheitsbedingungen im Ausland tätig zu sein.

Dieses Jahr wurden die folgenden drei Hauptthemenbereiche behandelt: die sicherheitspolitischen Herausforderungen des Jahres 2018, die Auswirkungen des strategischen Umfelds auf das Geschäftsklima in Ostasien und die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen und Unternehmen in Krisensituationen. Jean-Baptiste Lemoyne äußerte, dass sich die Sicherheit mit einer Kette vergleichen lasse, deren Stabilität von jedem einzelnen Glied abhängig sei. Ferner betonte er insbesondere folgende Aspekte:

  • den Vorbereitungs-, Ausbildungs- und Handlungsbedarf hinsichtlich der immer komplexeren Risiken
  • die neuen Herausforderungen, die von den Informationssystemen und ihren Nutzern ausgehen und zu weiteren Anfälligkeiten in den Bereichen Sicherheit und Geschäftsanalytik führen
  • die Vorteile einer Unterstützung der Partner und Leistungsträger durch die großen Konzerne
  • die Notwendigkeit einer solidarischen Zusammenarbeit zwischen privaten und staatlichen Akteuren