Internationaler Handel – Reise von Jean-Baptiste Lemoyne nach Berlin (11. Mai 2018)

Jean-Baptiste Lemoyne, Staatssekretär beim Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten, trifft sich heute in Berlin zu Gesprächen mit Ulrich Nussbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, zuständig u. a. für Außenwirtschaft.

Der Staatssekretär und sein Amtskollege werden insbesondere die Spannungen im Bereich der Handelspolitik erörtern, um im Anschluss an die Besuche des französischen Staatspräsidenten und der deutschen Bundeskanzlerin in Washington zu bekräftigen, dass wir für Beziehungen eintreten, die auf den Grundsätzen eines freien und fairen Handels sowie auf der Suche nach gemeinsamen Lösungen im Rahmen der Welthandelsorganisation beruhen. Gemeinsam mit ihren europäischen Partnern unterstützen Frankreich und Deutschland die Fortsetzung des Dialogs, um zu einer für den Welthandel und den internationalen Austausch positiven Agenda zu gelangen. Im Hinblick auf die Zölle auf Stahl und Aluminium spricht sich Frankreich weiterhin für eine umfassende, dauerhafte und bedingungslose Ausnahmeregelung für die Europäische Union aus.

Jean-Baptiste Lemoyne wird sich mit seinem Amtskollegen darüber hinaus über die Möglichkeiten austauschen, wie sich die Konsequenzen der Verhängung von US-Sanktionen mit extraterritorialen Auswirkungen gegen europäische Unternehmen begrenzen lassen, sowie über die Maßnahmen, die auf EU-Ebene getroffen werden können.

Der Staatssekretär wird bei dieser Gelegenheit mit Joachim Lang, dem Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. zusammenkommen. Der BDI spricht für 37 Branchenverbände mit etwa 100.000 Unternehmen und 8 Millionen Beschäftigten.