Internationale Seeschifffahrtsorganisation - Wiederwahl Frankreichs in den Rat (5. Dezember 2017)

Am 1. Dezember fand im Rahmen der 30. Sitzung der Versammlung der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) die Wahl der Mitglieder des Rats dieser Organisation mit Sitz in London für den Zeitraum 2018-2019 statt.

Frankreich, das als einer der am stärksten vom internationalen Seehandel betroffenen Staaten der sogenannten Kategorie B angehört, wurde zum Mitglied des Rats der IMO wiedergewählt.

Frankreich bedankt sich bei den Mitgliedsstaaten für die Unterstützung seiner Kandidatur und beglückwünscht die 39 weiteren bei dieser Gelegenheit gewählten Mitglieder des Rats.

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat die Förderung der Seeverkehrssicherheit, die Effizienz der Schifffahrt sowie die Vermeidung von und den Kampf gegen Umweltverschmutzung durch Schiffe zur Aufgabe.

Als Mitglied des Rats der IMO während der kommenden zwei Jahre möchte Frankreich sich insbesondere für die Annahme einer ehrgeizigen Strategie zur Senkung der Treibhausgasemissionen des internationalen Seeverkehrs einsetzen. Auch wenn der internationale Seeverkehr wie alle zur Emission von Treibhausgasen führenden Aktivitäten vom Übereinkommen von Paris betroffen ist, ist dieser Sektor aufgrund seiner äußerst internationalen Ausrichtung dennoch nicht in die zum Zeitpunkt der Ratifikation des Übereinkommens eingereichten nationalen Beiträge mit einbezogen. In diesem Sinne ist es die Aufgabe der IMO, das Thema der Senkung der Treibhausgasemissionen der Schiffe im Rahmen ihres Ausschusses für den Schutz der Meeresumwelt zu behandeln.