Entwicklung - Welttoilettentag (19. November 2017)

Weltweit fehlt es 2,4 Milliarden Menschen an Einrichtungen für die sanitäre Grundversorgung und 1,8 Milliarden Menschen nutzen durch Fäkalien verunreinigtes Wasser. Diese Zahlen sind beunruhigend.

Der Zugang zu Toiletten ist ein zentraler Punkt der nachhaltigen Entwicklungsziele zum Thema Wasser und Sanitärversorgung der Agenda 2030. In den letzten zehn Jahren stand insbesondere der Zugang zu Trinkwasser im Mittelpunkt der Bemühungen, im Hinblick auf die Sanitärversorgung gibt es dennoch viel zu tun.

Mit seinem Einsatz für einen stärkeren weltweiten Ordnungsrahmen im Bereich der Wasserpolitik und für die Durchsetzung des Rechts auf Trinkwasser und Sanitärversorgung, das 2010 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Grundrecht anerkannt wurde, tritt das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten für einen leichteren Zugang zu sicherem, sauberem, zugänglichem und erschwinglichem Trinkwasser sowie für die Sanitärversorgung für alle ein.

Die vom Ministerium beauftragte französische Entwicklungsagentur genehmigte 2016 eine finanzielle Unterstützung des Wassersektors in Höhe von 1,2 Mrd. Euro für ausländische Staaten und von 52 Mio. Euro für die Überseegebiete, was gegenüber 2015 einer Steigerung von 30 % entspricht. Ein Drittel dieser Beiträge ist für die Sanitätsversorgung bestimmt. Parallel dazu laufen über 260 dezentralisierte Kooperationsprojekte der französischen Gebietskörperschaften zur Unterstützung der weltweiten Wasser- und Abfallwirtschaft.