Entstehung von drei neuen internationalen Tourismuszonen in französischen Regionen – Gemeinsame Erklärung (30. Juli 2016)

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Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung, Herr Jean-Marc AYRAULT, verkündet gemeinsam mit der Ministerin für Arbeit, Beschäftigung, berufliche Bildung und sozialen Dialog, Frau Myriam EL KHOMRI, dem Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales, Herrn Emmanuel MACRON, und Herrn Mathias FEKL, Staatssekretär für Außenhandel, Tourismusförderung und Auslandsfranzosen, die Entstehung von drei neuen internationalen Tourismuszonen (zones touristiques internationales, ZTI) gemäß dem Gesetz für Wachstum, Wirtschaftstätigkeit und wirtschaftliche Chancengleichheit. Die drei neuen ZITs befinden sich in den Gemeinden Antibes, Dijon und La Baule.

Die Schaffung dieser neuen ZTIs geht auf Anträge der jeweiligen Bürgermeister zurück und folgt einer Prüfung der Anträge durch die zuständigen Dienste des Wirtschaftsministeriums. Die Abgrenzung der Gebiete wurde nach Rücksprache mit den Bürgermeistern, den Präsidenten der betroffenen Großräume, den Gewerkschaften als Vertreter der Arbeitnehmer und den Berufsverbänden der Arbeitgeber festgelegt.

Knapp weniger als ein Jahr nach der Verkündung des Wachstumsgesetzes steigt die Zahl der in Frankreich geschaffenen ZTIs durch diese Ankündigung auf 21. Es gibt bereits 12 ZTIs in Paris (Verordnungen vom 25. September 2015) und sechs in anderen Gegenden (Verordnungen vom 5. Februar 2015), nämlich in Nizza, Cannes, Cagnes-sur-Mer, Saint-Laurent-du-Var, Deauville und Val d’Europe.

Die in diesen Bereichen angesiedelten Einzelhandelsbetriebe können gelockerte Bedingungen hinsichtlich der Ladensöffnungszeiten an Sonntagen und Abenden in Anspruch nehmen, sofern entsprechende Tarifverträge abgeschlossen werden, die insbesondere eine Entschädigung und gewisse Ausgleichsmaßnahmen für die Angestellten vorsehen und die Bedingungen für die Organisation der freiwilligen Teilnahme der Arbeitnehmer regeln.