Armenien - Reise von Jean-Baptiste Lemoyne (29.-31. März 2018)

Jean -Baptiste Lemoyne, Staatssekretär beim Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, reist zu einem Besuch vom 29. bis 31. März nach Eriwan, wo er insbesondere vom armenischen Staatspräsidenten Serzh Sargsyan und Außenminister Edward Nalbandian in Empfang genommen wird.

Anlass für die Reise ist in erster Linie die Tatsache, dass Armenien am 11. und 12. Oktober Gastgeber des 17. Gipfels der Staats- und Regierungschefs der Internationale Organisation der Frankophonie sein wird. Bei seinem Besuch wird der Staatssekretär das Engagement der armenischen Behörden für die Werte der Frankophonie begrüßen und mit seinen Gesprächspartnern die Vorbereitung des Gipfels erörtern.

Jean-Baptise Lemoyne wird den armenischen Behörden versichern, dass sich Frankreich als Co-Vorsitzender der Minsk-Gruppe weiterhin für eine Verhandlungslösung des Berg-Karabach-Konflikts einsetzen wird. Ebenfalls wird er ihnen unsere Unterstützung beim Annäherungsprozess zwischen Armenien und der Europäischen Union im Rahmen des am 24. November 2017 unterzeichneten Partnerschaftsabkommen zusichern.

Im Zuge seiner Reise wird sich Jean-Baptiste Lemoyne außerdem für eine verstärkte Zusammenarbeit mit Armenien einsetzen. Unsere bilateralen Beziehungen sind vielfältig und tief in der Geschichte verwurzelt. Unsere beiden Länder stehen in einem intensiven politischen Dialog zueinander, wie es der Paris-Besuch von Staatspräsident Sersch Sarkissan am 23. Januar verdeutlichte. Frankreich ist einer der führenden Investoren in Armenien, vor allem in der Lebensmittelindustrie sowie in den Bereichen Wasser und Bankdienstleistungen. Jean-Baptiste Lemoyne wird mit seinen Gesprächspartnern die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung dieses Potentials und eines Ausbaus der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern, welche sich 2017 auf nahezu 50 Mio. Euro beliefen, ansprechen. Ferner wird er die Französische Schule, die Alliance française sowie die Französische Hochschule in Armenien, in der seit 20 Jahren mehrere Tausend armenische Studenten ausgebildet wurden, besuchen.