Drapeau de l'Italie

Italien

Frankreich und Italien

Date de mise à jour le : 24 March 2026 Information toujours valable à la date du jour

Französische Präsenz

Französische Generalkonsulate: Mailand, Neapel, Florenz, Rom
Französische Gemeinschaft in Italien: 43.877 eingetragene Personen (1. Januar 2018)
Italienische Gemeinschaft in Frankreich: 380.000 Personen

Besuche

Es bestehen regelmäßige, bilaterale politische Kontakte zu internationalen Krisen, europäischen Fragen sowie wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen.
Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella wurde vom französischen Staatspräsidenten am 30. März 2015 in Paris und am 2. Mai 2019 in Chambord, Amboise und Clos-Lucé zur 500-Jahr-Feier des Todes von Léonard de Vinci empfangen. Auf Einladung des französischen Staatspräsidenten stattete er Frankreich von 4. bis 6. Juli 2021 einen Staatsbesuch ab.

Einen Meilenstein in der französisch-italienischen Beziehung bildete die Unterzeichnung des sog. Quirinal-Vertrags über eine verstärkte bilaterale Zusammenarbeit am 26. November 2021 in Rom. Der Vertrag trat am 1. Februar 2023 in Kraft.

Der Austausch auf Regierungsebene ist reichhaltig, davon zeugen die zahlreichen gegenseitigen Besuche von Ministern. Die Regierungen begegnen einander auch regelmäßig als Mitglieder der Europäischen Union, der NATO, der G7 und anderer Zusammenkünfte (darunter die Gruppe der EU-Südstaaten (auch EuroMed 9), die zuletzt am 9. Dezember 2022 in Alicante zusammenkam).

Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Technik

Die engen kulturellen Beziehungen zwischen Frankreich und Italien bestehen bereits seit langem. Sie stützen sich insbesondere auf prestigereiche Institutionen wie die Villa Medicis, die französische Schule in Rom und das Centre Jean Bérard in Neapel. Das Netzwerk des französischen Schulwesens umfasst sechs Einrichtungen. Hinzu kommen rund dreißig Alliances françaises. Französisch ist nach Englisch die am zweithäufigsten erlernte Sprache in Italien. Das Abkommen über den doppelten Schulabschluss (Baccalauréat und Esame di Stato), das sog. ESABAC, feierte 2020 sein zehnjähriges Bestehen. Heute existieren 319 ESABAC-Zweige in italienischen Gymnasien und 66 in französischen Lycées. Damit wird eine zweisprachige, bikulturelle Schulausbildung erfolgreich aufgewertet. Seit 2016 besteht dieser doppelte Abschluss auch im technischen Bereich. Was die Hochschulen betrifft, wurde 1998 eine französisch-italienische Universität (UFI) ins Leben gerufen, und ein Kooperationsabkommen auf Hochschulebene wurde am 22. Oktober 2020 zwischen der französischen Konferenz der Universitätspräsidenten und der italienischen Konferenz der Hochschulrektoren unterzeichnet. Im wissenschaftlichen Bereich entwickelten Frankreich und Italien eine Weltraumkooperation, die einem zwischenstaatlichen Kooperationsabkommen (2007) untersteht. Im Bereich der Jugend sieht der Quirinal-Vertrag die Einführung eines französisch-italienischen Freiwilligendienstes vor. Dadurch erhalten junge Menschen in Frankreich und Italien Gelegenheit, einen Freiwilligendienst im jeweils anderen Land zu leisten und so die bilateralen Beziehungen in der jungen Generation zu festigen.
http://institutfrancais-italia.com/fr

Liste des représentations françaises