Deutsch-französische grenzüberschreitende Zusammenarbeit – Reise von Amélie de Montchalin nach Moselle und ins Saarland (5. Juni 2020)

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Amélie de Montchalin, Staatssekretärin für europäische Angelegenheiten beim Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, wird an die deutsch-französische Grenze und nach Deutschland reisen. Dies ist ihre erste Auslandsreise seit den Lockerungen der Corona-Restriktionen.

Im Zuge ihrer Reise wird die Staatssekretärin die wichtige Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hervorheben und die Arbeit jener begrüßen, die diese Kooperation – insbesondere auf lokaler Ebene – mit Leben erfüllen. Sie wird sich zum Grenzübergang zwischen Petite-Roselle (Departemenent Moselle) und Großrosseln (Saarland) sowie zur Freundschaftsbrücke, die die Gemeinde Grossbliederstroff im französischen Departement Moselle und die saarländische Gemeinde Kleinblittersdorf verbindet, begeben.

In Saarbrücken wird Amélie de Montchalin mit Saarlands Ministerpräsidenten Tobias Hans zusammenkommen. Sie wird ihm für die Solidarität seines Bundeslandes auf dem Höhepunkt der Gesundheitskrise danken. Das Saarland hatte französische Covid-19-Patienten aufgenommen, insbesondere im Klinikum Saarbrücken , das die Staatssekretärin besuchen wird, um gemeinsam mit dem Präsidenten der Region Grand-Est Jean Rottner und dem Ko-Vorsitzenden der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung Christophe Arend das Klinikumspersonal zu treffen.

Die Reise trägt zur Festigung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich bei, die eine der Prioritäten des Vertrags von Aachen darstellt. Diese Zusammenarbeit spielte bei der Gesundheitskrise eine strukturierende Rolle, insbesondere im Rahmen des Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, der am 22. Januar eingerichtet wurde und am 23. April im Beisein der Abgeordneten und der beiden Beauftragen für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Amélie de Montchalin und ihr deutscher Amtskollege Michael Roth, per Videokonferenz zusammentrat. Ein weiteres Treffen dieses Ausschusses ist für den 10. Juni vorgesehen, um die begonnen Koordinierungsarbeiten fortzusetzen.