Blickwechsel : Austauschdiplomaten im Porträt

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle ein Abkommen über die deutsch-französische Zusammenarbeit, mit dem die Aussöhnung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich besiegelt werden sollte: den Elysée-Vertrag. Dieser Vertrag konnte seither einen Rahmen für die tiefe Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich schaffen.

Anlässlich des 40. Jahrestags des Elysée-Vertrages beschlossen der französische Staatspräsident Jacques Chirac und sein deutscher Amtskollege Bundekanzler Gerhard Schröder am 22. Januar 2003, den regelmäßig stattfindenden Regierungskonsultationen mit der Schaffung des Deutsch-Französischen Ministerrats eine neue Form zu verleihen. Seither bieten die Ministerräte die Möglichkeit, die deutsch-französische Zusammenarbeit auf höchster politischer Ebene zu koordinieren. Auf beiden Seiten wurde ein Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit ernannt, der die Vorbereitung des Deutsch-Französischen Ministerrats koordiniert und für die Überwachung der Umsetzung der Beschlüsse, die in den vorrangigen Handlungsbereichen getroffen wurden, mitzuständig ist. Diese hochrangige Persönlichkeit ist in Frankreich derzeit die Ministerin für europäische Angelegenheiten, Nathalie Loiseau, der eine Stellvertreterin des Partnerlandes zur Seite steht.

So arbeitet die deutsche Diplomatin Gudrun Lingner derzeit als beigeordnete Generalsekretärin und Beraterin im Stab der Ministerin Nathalie Loiseau, genau wie die französische Diplomatin Lucie Stepanyan das gleiche Amt an der Seite des Staatsministers für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, in Berlin ausübt.

Hier ihre Porträts: