Call for Action für eine stärkere Einhaltung des humanitären Völkerrechts Mit dem humanitären Call for Action, den Deutschland und Frankreich am 1. April 2019 anlässlich ihres Zwillingsvorsitzes im Sicherheitsrat in New York angekündigt hatten, wird darauf abgezielt, die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen für eine effektive und stärkere Umsetzung des internationalen Völkerrechts und insbesondere hinsichtlich des Schutzes von humanitären Helfern und Gesundheitspersonal zu mobilisieren. Humanitäre Maßnahmen Multilateralismus Veröffentlicht am : 12 March 2026 Dans cette rubrique Das Ministerium in Aktion Einsatz für Frieden und Achtung der Menschenrechte Einsatz innerhalb der Vereinten Nationen Einsatz für Sicherheit, Abrüstung und Nichtverbreitung Humanitäre Soforthilfe Pariser Friedensforum Förderung der Menschenrechte Geschlechtergleichheit: für Frankreich eine Priorität Einsatz innerhalb der internationalen Justiz Digitale Diplomatie Förderung eines souveränen Europas La communauté politique européenne Die wichtigen internen Politikbereiche der Europäischen Union Das Europa der Verteidigung Frankreich und die Europäische Union Europäische Dossiers Förderung von französischen Unternehmen und Frankreichs Attraktivität Attraktivität für internationale Studierende Die Attraktivität Frankreichs fördern Die Handelspolitik der französischen Regierung Förderung Frankreichs im Bereich Sport Stärkung von Frankreichs Spitzenposition als beliebtestes Reiseziel Unterstützung für Forschende und internationale wissenschaftliche Kooperationen Sicherstellung der französischen Kulturpräsenz Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich Ausbau der Präsenz französischer audiovisueller Medien weltweit Kulturdiplomatie Unterstützung für die Kultur- und Kreativwirtschaft Verteidigung der Frankophonie und der französischen Sprache Ein neues „Festival der Frankophonie“ anlässlich des 19. Frankophonie-Gipfels, der diesmal in Frankreich ausgerichtet wird Beitrag zu einer nachhaltigen und ausgewogenen Globalisierung Antwort auf die Klima- und Umweltkrise Kampf gegen globale Ungleichheiten Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft Globale Herausforderungen Kooperationsmaßnahmen Regionalstrategien Sommaire Inhalt Detaillierte Teilnehmerliste (Stand: 21. September 2021) Inhalt Der Call for Action umfasst in erster Linie die folgenden Ziele: Die Anwendung der bestehenden Rechtsvorschriften vor Ort, insbesondere der Resolution 2286 des VN-Sicherheitsrats vom 3. Mai 2016 über den Schutz von Sanitätspersonal, durch eine möglichst großen Zahl von Staaten, anknüpfend an den Aufruf in der von Frankreich vorangetriebenen politischen Erklärung vom 31. Oktober 2017. So soll beispielsweise der Schutz der humanitären Helfer und des Gesundheitspersonals bereits bei der Planung in die militärischen Operationen miteinbezogen werden. Die Ausbildung von staatlichen (Partnerstreitkräfte) und nichtstaatlichen Akteuren (NRO, nichtstaatliche bewaffnete Gruppen) im Bereich des humanitären Völkerrechts. Dabei soll vor allem der Austausch von Good practices beispielsweise hinsichtlich des Schutzes von zivilen Infrastrukturen wie insbesondere Krankenhäuser begünstigt werden. Die Berücksichtigung der Bedenken der humanitären Akteure bei der Erarbeitung von Sanktionen und Antiterrorgesetzen zur Wahrung eines Handlungsspielraums der humanitären Helfer vor Ort. So wurde bei der Resolution 2462 des VN-Sicherheitsrats vom 28. März 2019 hinsichtlich der Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung vorgegangen. Eine stärkere Dokumentation der Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und des Kampfes gegen Straflosigkeit durch die Unterstützung von Bemühungen um das Sammeln und die Analyse von Informationen, um eine Verbesserung der Präventionsmaßnahmen und um die Gewährleistung von Rechenschaftsziehung sowohl auf VN- als auch auf nationaler Ebene. Der Call for Action wurde formell im Rahmen der Allianz für den Multilateralismus bei der Veranstaltung am 26. September 2019 vorgestellt und steht allen Interessierten zur Unterzeichnung offen. Detaillierte Teilnehmerliste (Stand: 21. September 2021) 51 Unterzeichner haben diesem Aufruf zu humanitären Maßnahmen bereits zugestimmt: Andorra, Bulgarien, Costa Rica, Côte d‘Ivoire, Deutschland, Dominikanische Republik, Finnland, Frankreich, Honduras, Irland, Kroatien, Mali, Malta, Mexiko, Moldau, Neuseeland, Palästinensische Gebiete, Paraguay, Polen, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschad, Tschechische Republik, Uruguay, Zentralafrikanische Republik, Zypern. Frankreichs humanitäre Strategie (2018-2022) Frankreichs Strategie als Reaktion auf den steigenden Bedarf