Umwelt - Gescheiterte Vorhaben zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten im Südpolarmeer bei der 37. Sitzung der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (6. November 2018)

Frankreich bedauert, dass die 37. Sitzung der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR), die vom 22. Oktober bis zum 2. November in Hobart (Australien) stattfand, mit dem Scheitern der Vorhaben zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten im Südpolarmeer abgeschlossen wurde. Ziel dieser Vorhaben ist es, die biologische Vielfalt und Ökosysteme zu schützen und die Resilienz der Meeresflora und -fauna angesichts der Auswirkungen des Klimawandels zu stärken.

Das Vorhaben in der Ost-Antarktis, das von Frankreich, der Europäischen Union und Australien unterstützt wird und 2012 vom wissenschaftlichen Ausschuss der CCAMLR genehmigt wurde, wird seither aufgrund des Widerspruchs von Russland und China regelmäßig abgelehnt. Dies gilt auch für das von der EU unterstützte Vorhaben, ein Schutzgebiet im Weddellmeer einzurichten, welches der wissenschaftliche Ausschusses 2016 ebenfalls genehmigte.

Im jüngsten Bericht der IPCC wird erneut auf die Dringlichkeit der Situation angesichts der Klimaveränderungen hingewiesen. Frankreich wird sich weiterhin für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten im Südpolarmeer einsetzten, die grundlegend ist, um die Agenda 2030 umzusetzen und das Ziel für nachhaltige Entwicklung über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen zu erreichen.