Bekämpfung des Klimawandels

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Es herrscht ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass der Klimawandel, dessen Auswirkungen auf das menschliche Leben bereits sichtbar sind und es in naher Zukunft noch stärker sein werden, durch menschliche Aktivitäten verursacht wird. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben sämtliche Länder 2015 im Zuge der COP 21 das Übereinkommen von Paris angenommen.

Das Übereinkommen von Paris ist ein allgemeingültiger Vertrag, der einen neuen multilateralen Rahmen für den Kampf gegen den Klimawandel vorgibt und unter dem Rahmeneinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) angewendet wird. Er ebnet den Weg für eine schrittweise Verstärkung der Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen aller Länder, insbesondere dank Kooperationsmechanismen in den Bereichen Finanzierung, Technologietransfer und Kapazitätsaufbau.

Das Übereinkommen von Paris, das mittlerweile in Kraft ist und dessen Anwendungsregelungen größtenteils angenommen wurden, muss nun umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang wird die nächste Phase der internationalen Mobilisierung 2021 bei der COP 26 eingeleitet. Trotz einiger wichtiger Fortschritte waren die Ergebnisse der COP 25 in Madrid in Anbetracht der Dringlichkeit des Klimawandels unzureichend. Es ist Frankreichs Priorität, möglichst schnell zu dieser neuen Etappe überzugehen, indem der Fokus auf die großen Verursacher von Treibhausgasemissionen (G20-Länder) gelegt wird und die fragilsten Entwicklungsländer unterstützt werden.