Weltbank/IWF – Teilnahme von Jean-Baptiste Lemoyne am Entwicklungsausschuss (17. April 2020)

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Jean-Baptiste Lemoyne, Staatssekretär beim Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, nimmt heute am gemeinsamen Ministerausschuss der Gouverneursräte der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) teil.

Der Ausschuss wird eine Bestandsaufnahme der Covid-19-Krise in den Entwicklungsländern durchführen. Er wird sich zu dem Hilfsprogramm in Höhe von 14 Mrd. US-Dollar äußern, das am 17. März 2020 von der Weltbank angenommen wurde, um etwa hundert Projekte zur Bewältigung der Krise, darunter ein Drittel in Subsahara-Afrika, zu finanzieren, sowie zu dem Hilfspaket in Höhe von 160 Mrd. US-Dollar, das als mittelfristige makro-ökonomische Unterstützung vorgesehen ist.

In Anknüpfung an die historische Einigung, die auf Initiative von Frankreich von den bilateralen staatlichen Gläubigern innerhalb des Pariser Clubs und der G20 und den privaten Kreditgebern gefunden wurde, wird der Ausschuss über das Schuldenmoratorium für die ärmsten Länder, das am 15. April 2020 von der G20 gebilligt wurde, beraten. Der Staatssekretär wird darauf hinweisen, dass den 77 ärmsten Ländern dadurch ein Handlungsspielraum angesichts der Pandemie verschaffen werden muss.

Frankreich hatte am 8. April 2020 die sofortige Mobilisierung von bilateralen Mitteln in Höhe von 1,2 Mrd. Euro für Afrika, die Verstärkung der Kapazitäten seiner Forschungsinstitute und die Einrichtung einer Plattform zur Koordinierung des Bedarfs an technischer Hilfe mitgeteilt.

Weitere Informationen: https://meetings.imf.org/fr/2020/Spring/About