Welt-Aids-Tag (1. Dezember 2018)

Anlässlich des am 1. Dezember stattfindenden Welt-Aids-Tages bekräftigt Frankreich seinen Einsatz im Kampf gegen HIV/Aids. Es ruft alle staatlichen und privaten Akteure der internationalen Gemeinschaft dazu auf, sich entsprechend den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen für ein Ende der Pandemie bis 2030 zu mobilisieren.

Trotz der erheblichen Fortschritte der vergangenen dreißig Jahre gibt es weiterhin erhebliche Hindernisse für die Ausrottung von Aids: 2017 gab es 1,8 Millionen Neuinfektionen und über 40 % der infizierten Menschen haben immer noch keinen Zugang zu Medikamenten. Aids ist weltweit nach wie vor die größte Todesursache bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren und die zweitgrößte Todesursache bei Jugendlichen.

Frankreich spielte bei der Gründung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (Globaler Fonds) im Jahr 2002 eine Schlüsselrolle. Wir waren 2006 auch eins der Gründerländer von UNITAID, dessen Aktivitäten zur Förderung von innovativen Lösungen in den Bereichen Behandlung, Diagnose und Vorbeugung wir zu 60 % finanziert haben.

Frankreich führt seine Aktionen im Kampf gegen HIV/Aids fort:

  • als zweitgrößter Geldgeber zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (4,8 Milliarden US-$ seit 2002)
  • als größter Geldgeber von UNITAID (1,5 Milliarden € seit 2006)
  • durch diverse Arbeiten seiner Forscher
  • im Rahmen seiner bilateralen Hilfe insbesondere bei technischer Hilfe und Unterstützung von Vereinen

Dieser Einsatz wurde durch die Entscheidung des französischen Staatspräsidenten bekräftigt, am 10. Oktober 2019 in Lyon die sechste Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds auszurichten. Wir rufen die führenden Politiker der ganzen Welt dazu auf, den Globalen Fonds für den Zeitraum 2020-2022 mit neuen Ressourcen auszustatten.