Vereinte Nationen – Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie (17. Mai 2019)

Überall in der Welt sind Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LGBTI) Opfer von Belästigung, Folter, willkürlichen Festnahmen und sogar von Mord, und das oft ohne dass die Täter dafür bestraft werden. In über 70 Staaten gilt Homosexualität weiterhin als Vergehen oder Verbrechen und wird in bald 11 dieser Staaten mit der Todesstrafe geahndet. In bestimmten Ländern werden Homosexualität und Transsexualismus als Krankheiten angesehen.

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie und Transphobie bekräftigt Frankreich seine tiefe Entschlossenheit, sich für die Achtung der Gleichheit der Rechte und der Würde aller Menschen, unabhängig ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Geschlechtsidentität, einzusetzen.

Frankreich wird sich weiterhin für die weltweite Entkriminalisierung von Homosexualität stark machen. Ferner wird Frankreich nach wie vor die Akteure vor Ort und die Verteidiger von Menschenrechten und darunter auch von Rechten der LGBTI-Personen direkt unterstützen.

Frankreich wird auch zukünftig im Rahmen seiner bilateralen Beziehungen und in den internationalen Foren aktiv für diese Priorität werben. Frankreich begrüßt die Fortschritte, die dank der „Core Group LGBT“ innerhalb der Vereinten Nationen und der 2016 in Montevideo und mit Frankreich als Gründungsmitglied ins Leben gerufenen „Equal Rights Coalition“ erreicht werden konnten.