Internationaler Mädchentag (11. Oktober 2020)

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Am 11. Oktober feiert die internationale Gemeinschaft den Internationalen Mädchentag, der die Herausforderungen und Diskriminierungen deutlich machen soll, mit denen sich Mädchen bei der Gestaltung ihrer Zukunft noch immer konfrontiert sehen. 2018 besuchten weltweit 130 Millionen Mädchen keine Schule, und auf der ganzen Welt ist jedes fünfte Mädchen vor seinem 18. Geburtstag verheiratet, wobei dieser Anteil in Entwicklungsländern auf 40 % steigt. Jedoch ist zu befürchten, dass die Krise im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie die Situation von Millionen junger Mädchen noch mehr beeinträchtigt.

Angesichts dieser Herausforderungen führt Frankreich seine feministische Diplomatie fort und engagiert sich, um Mädchen den Zugang zu sämtlichen grundlegenden Dienstleistungen für ihre Gesundheit, ihre Bildung, ihr Wohlbefinden und ihre Befähigung zur Selbstbestimmung zu ermöglichen, insbesondere in den Ländern des subsaharischen Afrika. Darin liegt der Sinn der anlässlich des französischen G7-Vorsitzes initiierten Biarritz-Partnerschaft, durch die eine weltweite Koalition geschaffen werden konnte, die entschlossen ist, zur vollständigen Teilhabe von Mädchen und Frauen überall auf der Welt zu gelangen. Anlässlich dieses symbolträchtigen Tages organisieren das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Plan International Frankreich und die UNESCO an diesem Tag ein Online-Seminar zur Gleichstellung der Geschlechter im Bildungswesen (https://2020gemreportlaunch.course.tc/catalog/course/new-generation-gender-equality).

Frankreich empfängt im Juni 2021 das Generation Equality Forum, ein von UN-Frauen organisiertes internationales Gipfeltreffen, bei dem Staaten sowie Akteure der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors zusammenkommen, um die Rechte von Frauen und Mädchen voranzutreiben, im Nachgang zur Annahme der Erklärung und der Aktionsplattform von Beijing 1995.