Welttag gegen die Todesstrafe (10. Oktober 2018)

Anlässlich des 16. Welttags gegen die Todesstrafe erinnert Frankreich daran, dass es die Todesstrafe an jedem Ort und unter allen Umständen ablehnt. Frankreich setzt sich für die weltweite Abschaffung dieser ungerechten, unmenschlichen und unwirksamen Strafe ein und ruft sämtliche Staaten, die sie noch anwenden, dazu auf, ein Moratorium mit dem Ziel einer endgültigen Abschaffung einzuführen.

Frankreich begrüßt die Entscheidung der Mongolei, Guineas und Burkina Fasos, die Todesstrafe abzuschaffen. Frankreich begrüßt auch Gambias Ratifizierung des Zweiten fakultativen Protokolls zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte zur Abschaffung der Todesstrafe, sowie Guatemalas Abschaffung der Höchststrafe für gemeinrechtliche Straftaten.

Frankreich äußert erneut seine Besorgnis über die anhaltende Anwendung der Todesstrafe in zu vielen Staaten.

Frankreich fordert alle Staaten dazu auf, sich im Hinblick auf den vom 27. Februar bis 1. März 2019 in Brüssel stattfindenden 7. Weltkongress gegen die Todesstrafe zu mobilisieren. Frankreich ruft die Staaten außerdem dazu auf, die Verabschiedung der Resolution über ein weltweites Moratorium über die Todesstrafe durch die 73. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu unterstützen.

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