Algerien - Reise von Jean-Baptiste Lemoyne nach Oran (8. Dezember 2018)

Der Staatssekretär beim Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Jean-Baptiste Lemoyne, wird am Samstag, den 8. Dezember an der Seligsprechung von 19 Ordensleuten der katholischen Kirche Algeriens teilnehmen. Diese, darunter 15 Franzosen, fielen dem Terrorismus zum Opfer.

Der Staatssekretär wird im Namen Frankreichs dieser Mitbürger gedenken, die sowohl ihrem Heimatland als auch ihrem Wahlheimatland eine Ehre erwiesen, indem sie sich mutig dazu entschlossen, ihren algerischen Freunden in einem schwierigen Moment ihrer Geschichte weiter beizustehen. Selig gesprochen wurden Bruder Henri Vergès und Schwester Paul-Hélène Saint-Raymond, ermordet am 8. Mai 1994; Schwester Odette Prévost, ermordet am 10. November 1994; die Väter Jean Chevillard, Alain Dieulangard, Christian Chessel der Ordensgemeinschaft der Weißen Väter, ermordet am 27. Dezember 1994; Schwester Denise Leclerc, ermordert am 3. September 1995; sieben Mönche aus dem Trappistenkloster in Tibhirine (die Brüder Christian de Chergé, Célestin Ringeard, Christian Lemarchand, Michel Fleury, Christophe Lebreton, Paul Favre-Miville und Paul Dochier), entführt am 27. März 1996 und kurze Zeit später ermordet; Bischof Pierre Claverie, ermordert am 1. August 1996.

Frankreich dankt Algerien, wo diese Seligsprechung stattfand. Diese wird die Gelegenheit bieten, die Botschaft des Friedens, der Brüderlichkeit und der Toleranz, die uns der Einsatz und das Opfer dieser Frauen und Männer auch heute noch vermitteln, zu feiern. Frankreich würdigt die algerische Nation, die den Weg zu Frieden und zur nationalen Aussöhnung zu bereiten wusste.