Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia (16. Oktober 2017)

Ein Jahr nach dem Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia verurteilt Frankreich auf ein Neues jegliche Handlungen, durch die Journalisten gefährdet werden und die Meinungsfreiheit verletzt wird. Frankreich äußert erneut seinen Wunsch, dass die Auftraggeber dieses Mordes schnellstmöglich ausfindig gemacht werden und nicht weiter unbestraft bleiben.

Die Verteidigung der Pressefreiheit und der Meinungsfreiheit sowie der Schutz von Journalisten haben in der Außenpolitik Frankreichs Priorität. Laut Reporter ohne Grenzen wurden in den vergangenen 10 Jahren weltweit etwa 800 Journalisten bei ihrer Arbeit oder aufgrund ihres Berufes getötet und 90 % der Verbrechen gegen Journalisten haben keine gerichtlichen Folgen.