Malta – Reise von Nathalie Loiseau (2. November 2018)

Nathalie Loiseau, Ministerin für europäische Angelegenheiten, reist am Freitag, den 2. November nach Malta.

Sie wird sich mit ihrer maltesischen Amtskollegin Helena Dalli über die europäischen Prioritäten und insbesondere über die Migrationspolitik, den Brexit und die Rechtsstaatlichkeit austauschen. Was die Migrationen betrifft, befürworten Frankreich und Malta beide eine verantwortungsvolle und solidarische, globale Lösung auf europäischer Ebene, die auf der Einhaltung der internationalen Verpflichtungen der Staaten und der Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern beruht.

Die Ministerin wird das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen besuchen, das 2011 in Malta eingerichtet wurde. Sie wird sich mit dessen Interims-Exekutivdirektor, dem Franzosen Jamil Abbou über die mögliche Umgestaltung der Agentur austauschen und daran erinnern, dass der französische Staatspräsident dafür eintritt, das Unterstützungsbüro in ein echtes europäisches Amt für Asyl zu verwandeln.

Nathalie Loiseau wird ebenfalls mit dem Minister des Innern und der nationalen Sicherheit, Michael Farrugia, und dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handelsförderung, Carmelo Abela, zusammenkommen.

Die Ministerin und ihre Amtskollegin werden im Beisein von Michael Farrugia und dem Staatssekretär für den sozialen Dialog, Aaron Farrugia, gemeinsam an einer Bürgerbefragung zu Europa teilnehmen.

Zudem wird Nathalie Loiseau Vertreter der maltesischen Zivilgesellschaft treffen, um mit ihnen über Integrationsfragen und die Lage der Migranten, der Frauenrechte und der Journalisten in Malta zu diskutieren. In diesem Zusammenhang wird die Ministerin sowohl in ihren Gesprächen mit den Behörden als auch mit der maltesischen Zivilgesellschaft die Aufregung zum Ausdruck bringen, die durch den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia ausgelöst wurde.