Jahrestag des Krieges in Georgien (6. August 2018)

Zehn Jahre nach dem bewaffneten Konflikt zwischen Georgien und Russland bekräftigt Frankreich sein Eintreten für die Souveränität und territoriale Integrität Georgiens innerhalb seiner international anerkannten Grenzen und ruft Russland dazu auf, seine am 12. August und 8. September 2008 eingegangenen Verpflichtungen im vollen Umfang umzusetzen.

Die einseitige Anerkennung der selbsternannten Behörden der separatistischen Regionen Abchasien und Südossetien stellt eine Verletzung der Souveränität Georgiens und eine Missachtung seiner international anerkannten Grenzen dar.

Die Militarisierung dieser Regionen sowie die Behinderung der Annahme von vertrauensbildenden Maßnahmen und der Stärkung der Beziehungen zwischen diesen und dem Rest Georgiens sind unannehmbar und ein Hindernis für die wünschenswerte Aussöhnung zwischen allen Bewohnern des Landes.

Frankreich wird sich auch weiterhin für eine friedliche Lösung des Konfliktes in Georgien auf Grundlage der fundamentalen Regeln und Prinzipien des Völkerrechts und mit dem Ziel, eine vollständige Umsetzung der Waffenstillstandsvereinbarung vom 12. August 2008 zu erlangen, einsetzen.