Neuer Afrika-Frankreich-Gipfel: gemeinsam die Beziehung neu erfinden

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Der Neue Afrika-Frankreich-Gipfel wird am 8. Oktober 2021 in Montpellier stattfinden.
Neues Format, neue Akteure, neue Themen, neue Herausforderungen: Ziel der Veranstaltung ist es, einen frischen Blick auf die Beziehung zwischen Afrika und Frankreich zu werfen, um den künftigen Generationen so einen erneuerten Reflexions- und Aktionsrahmen zu bieten.

Zwischenbilanz: Umsetzung von Frankreichs Verpflichtungen seit der Rede in Ouagadougou

Am 28. November 2017 stellte der Staatspräsident Emmanuel Macron in Ouagadougou seine Ambition vor, die Beziehung zwischen dem afrikanischen Kontinent und Frankreich anhand verschiedener Verpflichtungen zu erneuern.

Seither wurde die Beziehung zwischen Afrika und Frankreich in all ihren Dimensionen ausgebaut – sei es in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sport oder Umwelt.
Der Gipfel wird eine Zwischenbilanz der Hauptprioritäten ermöglichen:

  • Erleichterung des Zugangs zu Bildung und Hochschulbildung, insbesondere durch mehr Mobilität ;
  • Förderung von nternehmergeist und Innovation ;
  • Schaffung eines neuen kollektiven Imaginären, u. a. durch die Stärkung unserer erinnerungskulturellen Beziehungen ;
  • Begleitung des Kontinents, der in vorderster Front am Kampf gegen den Klimawandel beteiligt ist ;
  • Neubegründung der Entwicklungszusammenarbeit hin zu einer partnerschaftlichen Beziehung.

Die Akteure der Beziehung zwischen Afrika und Frankreich zu Wort kommen lassen

Beim Neuen Afrika-Frankreich-Gipfel werden all jene zu Wort kommen und gewürdigt, die unsere Beziehung im Alltag mit Leben erfüllen und sich am Aufbau einer gemeinsamen Zukunft für Afrika und Frankreich beteiligen: Akteure der Diaspora, des Unternehmertums sowie der Bereiche Kultur, Kunst und Sport.

Auch der Jugend wird eine zentrale Rolle zukommen. Sie steht im Mittelpunkt der Verpflichtungen von Ouagadougou in Sachen Bildung, Mobilität, Governance oder auch wirtschaftliche Entwicklung und liefert Lösungen für die großen Herausforderungen von heute und morgen.

Beim Gipfel soll diesen Akteuren des Wandels zugehört werden, um so die Beziehung zwischen Frankreich und dem afrikanischen Kontinent zu hinterfragen und ihre Fundamente neu zu definieren. Ziel ist es, auf die Fragen der Jugend einzugehen und einen Raum für zukunftsorientierte Dialoge zu schaffen.

Die Afrika-Frankreich-Dialoge

Diese Dialoge bieten allen die Gelegenheit, sich an der Begegnung der gemeinsamen Herausforderungen zu beteiligen. Sie sollen das Hervorbringen von Vorschlägen ermöglichen, die anschließend bei einem Plenum in Anwesenheit des französischen Staatspräsidenten sowie von Vertreterinnen und Vertretern der afrikanischen Jugend vorgestellt werden.

Die Dialoge werden von dem Philosophen, Politologen und Historiker Achille Mbembe und einem Ausschuss anerkannter und unabhängiger afrikanischer Persönlichkeiten geleitet und bringen lokale Akteure, die sich für die Zukunft der Beziehung zwischen Afrika und Frankreich interessieren, zusammen.

Seit Anfang 2021 haben bereits zwölf Länder diese Dialoge initiiert: Angola, Burkina Faso, Côte d‘Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Kamerun, Kenia, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Südafrika und Tunesien. Weitere Länder haben sich ihnen angeschlossen.

Um auch die Mitglieder der Diaspora und der französischen Jugend einzubeziehen, werden ebenfalls in Frankreich mehrere Veranstaltungen angeboten.

Diese sind u. a. folgenden Themen gewidmet:

  • Gleichstellung der Geschlechter
  • öffentliche Entwicklungszusammenarbeit und ihre Auswirkungen
  • Demokratie und Staatsführung
  • Schutz der Biodiversität
  • neue Technologien
  • Beschäftigungsfähigkeit
  • Jugendmobilität usw.
„Africa Montpellier“: Veranstaltungen von Juni bis November 2021
Von Juni bis November 2021 organisieren lokale Akteure mit Unterstützung der Stadt und Metropole Montpellier zahlreiche Veranstaltungen:
  • Festival Montpellier Danse, mit dem Musical von Salia Sanou
  • Veranstaltungswoche „United States of Africa“ in der Halle Tropisme
  • Ausstellung „Cosmogonies“ mit der Stiftung Zinsou im MO.CO
  • Sonderprogramme des „Printemps des comédiens“ und der Festivals „Arabesques“ und „Cinemed“ usw.
    Mit dem Event „Africa Montpellier“ wird das Scheinwerferlicht auf die zahlreichen Bindungen zwischen Frankreich und Afrika geworfen.

Das geplante Veranstaltungsprogramm finden Sie auf der Website „Africa Montpellier“.

Weitere Informationen und Onlineteilnahme

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