Deutsch-Französischer Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit

Der Deutsch-Französische Preis für Menschenrechte

Der Deutsch-Französische Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit wurde 2016 von den Außenministern unserer beiden Länder ins Leben gerufen. Er ist ein Symbol für die gemeinsamen Werte Deutschlands und Frankreichs und ein gutes Beispiel für ihren Einsatz für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte.

Menschenrechte: Grundsatz der deutsch-französischen Außenpolitik

Sowohl die deutsche als auch die französische Außenpolitik beruhen auf dem Schutz und der Förderung der Menschenrechte. Durch die Schaffung dieses Preises haben unsere beiden Länder ihren gemeinsamen Einsatz für den Schutz und die Förderung dieser Rechte, die die Bedingung für Frieden, Stabilität und Gerechtigkeit in der Welt darstellen, bekräftigt.

Handeln, wo immer es notwendig ist

Das Eintreten für die Menschenrechte ist in Zeiten, in denen zahlreiche Regierungen die Grundfreiheiten einschränken, von entscheidender Bedeutung. Immer öfter wird die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte durch jene, die diese als „Werte“ darstellen, die der Westen dem Rest der Welt aufzwingen will, in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund rufen Deutschland und Frankreich durch diesen Preis in Erinnerung, dass die Menschenrechte keine besonderen Werte, sondern Prinzipien sind, die durch internationale Vertragstexte gewährleistet werden und unterstreichen, dass es die Aufgabe aller Staaten ist, die freiwillig eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten.

Die Verfechter der Menschenrechte ehren

Die Arbeit der Verfechter der Menschenrechte ist unerlässlich für die Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit, die Mobilisierung der Zivilgesellschaft und den Beistand der Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Darüber hinaus ist sie erforderlich, um sicherzustellen, dass die Regierungen ihre eingegangenen Verpflichtungen wirksam umsetzen. Der Deutsch-Französische Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit wurde geschaffen, um diejenigen zu würdigen, die sich mit Körper und Seele für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzen und deren Aktionen anerkannt und unterstützt werden müssen.

Jedes Jahr werden die Preisträger in einem Auswahlverfahren unter Beteiligung des Quai d´Orsay und des Auswärtigen Amts auf der Grundlage von gemeinsamen Vorschlägen der deutschen und französischen Botschaften in der Welt bestimmt.