Vereinte Nationen - Internationaler Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten (19. Juni 2018)

Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten ruft Frankreich seinen Einsatz im Kampf gegen dieses Übel in Erinnerung.

In seinem jüngsten Bericht zu diesem Thema weist der Generalsekretär der Vereinten Nationen auf weiterhin 19 Konfliktsituationen hin, in denen solche Gewalthandlungen zu beobachten sind, und ermittelt 51 kriegsführende Parteien, die sexuelle Gewalt zuweilen systematisch als Kriegstaktik, Foltermittel oder Terrorinstrument einsetzen.

Frankreich engagiert sich gegen die Straflosigkeit bei sexueller Gewalt in Konflikten:

  • durch die Umsetzung der Sicherheitsratsresolutionen zu Frauen, Frieden und Sicherheit, insbesondere im Rahmen seines nationalen Aktionsplans;
  • durch die Förderung der Initiativen der in diesem Bereich zuständigen Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, insbesondere durch die Finanzierung des Amtes eines jungen Experten in ihrem Stab;
  • durch die Unterstützung der Ernennung von Beratern, die innerhalb der Friedenssicherungseinsätze für den Schutz von Frauen zuständig sind.

Im Juli 2017 finanzierte der Arbeitsstab Humanitäre Maßnahmen des Krisen- und Unterstützungszentrums (Centre de crise et de soutien, CDCS) des Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten ebenfalls ein Projekt der Nichtregierungsorganisation EliseCare Irak im irakischen Kurdistan, mit dem jesidischen Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind, ein psychosozialer Beistand geleistet werden soll.

Zwischen 2016 und 2018 finanzierte das Referat Stabilisierung des CDCS vor allem in der Zentralafrikanischen Republik und in Jemen mehrere Projekte zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und für eine ganzheitliche Betreuung der Opfer (medizinische Versorgung, psychosozialer Beistand, juristische Hilfe usw.).

Frankreich erinnert an sein Eintreten für die Beendigung jeglicher Art von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.