Vereinte Nationen - Dritte Überprüfungskonferenz des Kleinwaffenaktionsprogramms der Vereinten Nationen (29. Juni 2018)

Unter Vorsitz Frankreichs wurde auf der dritten Überprüfungskonferenz des Aktionsprogramms der Vereinten Nationen zu Kleinwaffen und leichten Waffen am 29. Juni 2018 in New York einstimmig ein bedeutendes Abschlussdokument verabschiedet.

Nach zweiwöchigen Verhandlungen, die ausführlich vorbereitet worden waren, haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen eine politische Erklärung, einen operativen Aktionsplan zur Umsetzung des Kleinwaffenaktionsprogramms sowie des diesem als Anhang beigefügten Internationalen Rückverfolgungsinstruments und einen Zeitplan für Treffen für die kommenden sechs Jahre verabschiedet.

Diese neuerlichen Beschlüsse sollen dazu beitragen, auf nationaler, regionaler und weltweiter Ebene wirksamer gegen den unerlaubten Handel mit Schusswaffen vorzugehen. Der Handel mit solchen Waffen versorgt den Terrorismus, das organisierte Verbrechen und organisierte Gewalt, ist eine bedeutende Ursache für fehlende Stabilität und fordert jedes Jahr an die 500.000 Opfer.

Wir würdigen die Bemühungen aller Delegationen und die Beteiligung der Zivilgesellschaft, durch die dieses bedeutende Ergebnis erzielt werden konnte, und rufen dazu auf, die verabschiedeten Beschlüsse vollständig umzusetzen.