Malta – Lifeline (3. Juli 2018)

Neun Länder, darunter Frankreich, haben auf Initiative des französischen Staatspräsidenten und des maltesischen Premierministers hin bezüglich der Anlandung der Lifeline in der Nacht des 27. Junis in Malta und der 234 sich an Bord befindenden Migranten eine kooperative und konkrete Lösung auf europäischer Ebene durchgesetzt.

Gemeinsam mit den maltesischen Behörden, dem UNHCR und der IOM konnte das OFPRA mehrere Dutzend Gespräche führen, durch die eine Liste von 52 Personen aufgestellt werden konnte, die internationalen Schutz benötigen und in den kommenden Tagen nach Frankreich gebracht werden sollen.

Durch diese Reaktion wird deutlich, wie wichtig die Koordination zwischen den europäischen Partnern unter Einhaltung des Völkerrechts ist. Das gleiche partnerschaftliche Vorgehen bildete die Grundlage der Schlussfolgerungen der jüngsten Tagung des Europäischen Rates am 28. und 29. Juni, insbesondere was das Vorhaben betrifft, kontrollierte Zentren auf dem EU-Gebiet einzurichten. Es geht darum, die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten so zu gestalten, dass schutzbedürftige Personen identifiziert und irreguläre Migranten rückgeführt werden können.