Attraktivität – Jahresbericht der Beratungsfirma EY zur Attraktivität Frankreichs (23. Mai 2017)

Laut dem am 23. Mai veröffentlichten „Attraktivitätsbarometer“des Beratungsunternehmens EY erlebt Frankreich derzeit einen „deutlichen Aufschwung“ seiner Attraktivität.

Frankreich, derzeit an dritter Stelle der von internationalen Investoren geschätzten Zielstandorte in Europa, registriert einen deutlichen Anstieg der ausländischen Investitionsprojekte auf seinem Staatsgebiet im Jahr 2016 – es wurden 779 Projekte verzeichnet, im Vergleich zu 598 im Jahr 2015. Dieses seit 10 Jahren noch nie erreichte hohe Niveau trägt zur Schaffung von nahezu 17.000 Arbeitsplätzen bei.

Es handelt sich hierbei um den stärksten Anstieg unter den zehn attraktivsten europäischen Ländern (+30%, im Vergleich zu +12% für Deutschland und +7% für das Vereinigte Königreich). Frankreich bleibt außerdem Nummer eins in Europa im Hinblick auf die Anzahl der industriellen und logistischen Niederlassungen. Unter den Trümpfen Frankreichs betrachtet die Hälfte der befragten Entscheidungsträger die Innovation als den wichtigsten Wettbewerbsvorteil, noch vor der touristischen Attraktivität und der Qualität der Infrastruktur.

Parallel dazu entwickelt sich das Image Frankreichs im Ausland weiter positiv und kehrt zu seinem Vorkrisenniveau zurück (73% positive Meinungen, gegen 64% im Jahr 2014). Diese positive Meinung verstärkt sich insbesondere unter den internationalen Investoren, die nicht in Frankreich ansässig sind (61% von ihnen betrachten das Land als attraktiv).