Vereinte Nationen – Französische Bewerbung für die VN-Suchtstoffkommission (13. März 2017)

Anlässlich der heutigen Eröffnung der sechzigsten Jahrestagung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen erinnert Frankreich daran, dass es sich für den Zeitraum 2018-2021 um ein neues Mandat bewirbt.

Die Suchtstoffkommission ist eine funktionale Kommission des UN-Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC), die die Aufgabe hat, die Umsetzung der internationalen Konventionen zur Kontrolle von Suchtstoffen sicherzustellen. Abgesehen von dem Zeitraum 2008-2010 war Frankreich seit der Entstehung dieser Kommission im Jahr 1946 kontinuierlich Mitglied derselben. Hinsichtlich der Suchtstoffbekämpfung befürwortet Frankreich einen auf gleichzeitige Senkung des Angebots und der Nachfrage, Einhaltung der Menschenrechte und Förderung der internationalen Zusammenarbeit beruhenden Ansatz.

Während des derzeitigen Mandats haben wir eher den präventiven Aspekt betont. Für den Zeitraum 2018-2021 möchten wir die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft zu diesem Thema weiterführen, insbesondere hinsichtlich einer besseren Berücksichtigung der sozialen und gesundheitlichen Aspekte des Drogenproblems bei der Ausarbeitung der staatlichen Strategien. Frankreich engagiert sich zugunsten des Zugangs zu Medikamenten, der Bekämpfung des Drogenschmuggels und der Förderung präventiver Maßnahmen auf der Basis von Forschung, Evaluierung und wissenschaftlichen Beweisen.

Frankreich wird sich weiterhin für ein kohärentes und geeintes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft in ihrer Antwort auf das Drogenproblem einsetzen.