Ukraine – Neue Schutzhülle in Tschernobyl (29. November 2016)

Der Aufbau der Schutzhülle um den verunglückten Atomreaktor in Tschernobyl stellt eine entscheidende Etappe der Bauarbeiten zur sicheren Abwicklung des Standorts dar.

Dieses in seinem Umfang einzigartige, 25 000 Tonnen schwere Bauwerk ist 108 Meter hoch und 162 Meter lang. Es wurde von den Unternehmen Bouygues und Vinci im Rahmen des Novarka-Konsortiums erbaut.

Bis Ende 2017 werden noch weitere Baumaßnahmen durchgeführt, damit die Anlage funktionsfähig wird und der frühere „Sarkophag“ abgebaut sowie die Anlage dekontaminiert werden kann.

Die Arbeiten am Standort Tschernobyl werden über internationale Mittel finanziert, die auf G-7-Initiative eingerichtet und von der EBWE verwaltet werden. Mit einem Beitrag von 178 Millionen Euro ist Frankreich das zweitgrößte Geldgeberland.