Übereinkommen von Paris – Abschluss des Beitrittsverfahrens der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten (5. Oktober 2017)

Frankreich begrüßt die Ratifikation des Übereinkommens von Paris durch die Tschechische Republik vom 5. Oktober, durch die das Beitrittsverfahren der gesamten Europäischen Union sowie ihrer Mitgliedsstaaten abgeschlossen wird.

Das Übereinkommen von Paris, das am 12. Dezember 2015 bei der COP21 angenommen wurde, wurde nunmehr von 166 Staaten ratifiziert. Ziel dieses Übereinkommens ist es, den weltweiten Temperaturanstieg unter 2°C zu halten, die Anpassungsfähigkeiten der Staaten an den Klimawandel zu verstärken und die Finanzströme in Richtung wirtschaftlicher Aktivitäten mit geringfügigen Kohlenstoffdioxidemissionen zu leiten.

Frankreich setzt sich weiter für den Erfolg der COP23 ein, die im November unter dem Vorsitz der Fidschi-Inseln stattfinden wird, sowie der COP24, deren Vorsitz Polen führen wird. Frankreich tritt dafür ein, dass die Europäische Union an einer beispielshaften Herangehensweise mit einer Steigerung der Zielsetzungen festhält.

Anlässlich des 2. Jahrestages des Übereinkommens von Paris am 12. Dezember wird Frankreich gemeinsam mit den Vereinten Nationen und der Weltbank ein Gipfeltreffen veranstalten, um den Einsatz der öffentlichen und privaten Finanzakteure zu fördern. Bei diesem Gipfel werden die Schlüsselakteure der Finanzwelt und des Klimas zusammenkommen, um gemeinsam die Instrumente, Bündnisse und Initiativen zu schaffen, die für die Ökologisierung der Finanzwirtschaft sowie für die Beschleunigung der Umsetzung konkreter Projekte vor Ort unerlässlich sind.