Schutz des Kulturguts - Teilnahme der UNESCO am Aleph-Stiftungsrat (3. Mai 2017)

Der UNESCO-Exekutivrat hat am 3. Mai die Teilnahme der UNESCO am Stiftungsrat des Internationalen Fonds für den Kulturgutschutz in Konfliktzonen (ALIPH) genehmigt. Dieser am 8. März in Genf gegründete Fonds knüpft an die Internationale Konferenz für den Schutz von bedrohtem Kulturgut an, die am 2. und 3. Dezember 2016 in Abu Dhabi stattfand.

Mit dieser Entscheidung unterstützt der Exekutivrat die enge Zusammenarbeit zwischen der UNESCO und dem Aliph-Fonds zugunsten des Kulturgutschutzes in Konfliktzonen. Diese Zusammenarbeit reiht sich in die Strategie der UNESCO zur Stärkung der Kulturschutzmaßnahmen und zur Förderung der kulturellen Vielfalt im Falle von bewaffneten Konflikten ein.

Nach der Verabschiedung der Resolution 2347 des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von gefährdetem Kulturgut am 24. März ruft Frankreich die internationale Gemeinschaft weiterhin zur Umsetzung der Verpflichtungen der UNESCO-Generalkonferenz von November 2015 und der Erklärung von Abu Dhabi auf.