Nordkorea - Abschuss eines Flugkörpers (15. september 2017)

Frankreich verurteilt mit größtem Nachdruck den Abschuss eines ballistischen Flugkörpers, der über das japanische Staatsgebiet flog und der durch das nordkoreanische Regime vorgenommen wurde.

Frankreich bringt erneut seine Solidarität mit seinen asiatischen Partnerstaaten zum Ausdruck.

Das Nuklearprogramm und das Programm für ballistische Flugkörper, das vom nordkoreanischen Regime als ein Verstoß gegen seine internationalen Verpflichtungen verfolgt wird, bedroht die Sicherheit von Ländern in der Region sowie von der internationalen Staatengemeinschaft.

Dieses Programm erfordert eine kompromisslose Antwort der internationalen Staatengemeinschaft, um das System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, die Rechtsbestimmung sowie den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit zu bewahren. Dieses Thema wird bei den Diskussionen im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen angesprochen werden.

Der Sicherheitsrat zeigte einstimmig seine Entschlossenheit angesichts der nordkoreanischen Abschüsse und Versuche, indem er am 11. September ein neues Sanktionspaket verabschiedete (Resolution 2375). Der Sicherheitsrat wird heute im Rahmen einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen, um über die Konsequenzen dieser erneuten nordkoreanischen Provokation zu sprechen.

Angesichts dieser Bedrohung ist Frankreich bereit, insbesondere innerhalb des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen sowie innerhalb der Europäischen Union an einer Verstärkung der Maßnahmen zu arbeiten, um das Regime von Pjöngjang davon zu überzeugen, dass es keinerlei Interesse an einer Eskalation hat und um es an den Verhandlungstisch zurückzuholen.