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Menschenrechte - Internationaler Tag der Kindersoldaten (12. Februar 2017)

Anlässlich des Internationalen Tages der Kindersoldaten vom 12. Februar bekräftigt Frankreich seine Entschlossenheit, die Kinder in den bewaffneten Konflikten zu schützen.

Wir rufen zur universellen Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes und des Fakultativprotokolls zur Kinderrechtskonvention betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten auf. 230 Millionen Kinder leben weltweit in Ländern oder Zonen mit bewaffneten Konflikten, und 15 Millionen von diesen Kindern sind unmittelbar von diesen Kämpfen betroffen.

Das Engagement Frankreichs findet seinen Ausdruck zum einen innerhalb der Vereinten Nationen, wo seit 1999 sechs Resolutionen zum Schutz der Kinder in bewaffneten Konflikten verabschiedet wurden, äußert sich aber auch vor Ort, insbesondere durch eine finanzielle Unterstützung der UNICEF für die Demobilisierung von Kindersoldaten in der Zentralafrikanischen Republik.

Frankreich hatte zusammen mit der UNICEF die Initiative für die Konferenz von Paris (2007) ergriffen, die die Verabschiedung der „Grundsätze und Verpflichtungen gegen die Rekrutierung von Kindern für Streitkräfte oder bewaffnete Gruppen“ ermöglicht, welche bereits von 105 Staaten übernommen worden sind. Zur Fortsetzung dieser internationalen Mobilisierung organisieren Frankreich und die UNICEF am 21. Februar in Paris die Ministerkonferenz „Die Kinder des Krieges schützen (Protégeons les enfants de la guerre)“ in Anwesenheit der Sondervertreterin des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Frau Leila Zerrougui, sowie des Exekutivdirektors der UNICEF, Anthony Lake.