Lage in Jerusalem (24. Juli 2017)

Frankreich bedauert die jüngsten Gewalttaten in Jerusalem sowie in den Palästinensergebieten, durch die 10 Menschen bei Anschlägen und Auseinandersetzungen ums Leben kamen. Frankreich bringt seine große Besorgnis zum Ausdruck sowie seine Entschlossenheit, gemeinsam mit seinen Partnerstaaten zur Beruhigung beizutragen.

In diesem Sinne führte Jean-Yves Le Drian am 23. Juli mit seinem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi ein Gespräch. Die Beratungen werden insbesondere am heutigen Abend im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Rahmen einer Sondersitzung fortgeführt werden.

Frankreich bekräftigt erneut die Notwendigkeit, von jeglicher Handlung oder Erklärung abzusehen, die den Konflikt verschlimmern könnte, und ruft alle Parteien zur Zurückhaltung sowie zu konkreten Maßnahmen für eine Beruhigung der Lage auf.

Frankreich ruft in Erinnerung, dass die Infragestellung des Status Quo ein großes Risiko der Destabilisierung birgt und wünscht, dass eine einvernehmliche Lösung gefunden wird, durch die die Sicherheit gewährleistet wird, ohne dass der freie Zugang zu den heiligen Orten beeinträchtigt wird.

Frage – Glauben Sie, dass der Status Quo auf dem Tempelberg bedroht ist? Was erwarten Sie von der Sitzung des Sicherheitsrates am heutigen Abend?

Antwort – Ich verweise auf meine heutige Erklärung zu diesem Thema.