Gespräch zwischen Jean-Marc Ayrault und seinem russischen Amtskollegen (3. Februar 2017)

Jean-Marc Ayrault, Minister für Ausländische Angelegenheiten und Internationale Entwicklung, führte heute ein Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zu den Krisen in Syrien und der Ukraine.

Die beiden Minister erörterten die Situation in Syrien.

Sie kamen überein, dass eine effiziente Einhaltung der Vereinbarung über die Einstellung der Feindseligkeiten notwendig sei, um den Erfolg der politischen Verhandlungen zu gewährleisten, die am kommenden 20. Februar in Genf unter der Leitung der Vereinten Nationen wieder aufgenommen werden sollen. Sie bekräftigten ihre Unterstützung der Vermittlungsbemühungen des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Staffan de Mistura, um in dem durch die Resolution 2254 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen festgelegten Rahmen einen politischen Übergang zu erreichen.

Die beiden Minister haben ebenfalls die Situation in der Ukraine angesprochen. Jean-Marc Ayrault äußerte im Gespräch seine große Besorgnis in Anbetracht der in den letzten Tagen erfolgten Wiederaufnahme der Kämpfe im Osten der Ukraine. Er hat seinen russischen Amtskollegen dazu aufgerufen, alles zu tun, um dieser Situation ein Ende zu setzen und in erster Linie die Bereitstellung humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung zu ermöglichen. Der Minister für Ausländische Angelegenheiten und Internationale Entwicklung erinnerte im Gespräch an die Bedeutung des Normandie-Formats für die Fortsetzung des politischen Prozesses, der allein in der Lage wäre, eine langfristige Lösung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine im Donbass zu finden.

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