Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien – Gewalt im Parlament (27. April 2017)

Frankreich beobachtet mit großer Sorge die Lage in der Ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien. Es verurteilt nachdrücklich die Gewalttaten, die gestern Abend im Parlament nach der Wahl des Parlamentsvorsitzenden begangen wurden.

Frankreich ruft alle Parteien zur Ruhe auf und erinnert daran, dass einzig ein konstruktiver politischer Dialog zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Landes führen kann. Alle politischen Verantwortlichen müssen ihre Verantwortung übernehmen und den Weg des Dialoges wählen.

Frankreich hält es für unerlässlich, dass die Verfassung, die demokratischen Grundsätze sowie die Institutionen geachtet werden. Der Einsatz von Gewalt kann nur zu einer Verschärfung der Spannungen führen.