Der Künstler Xavier Veilhan vertritt Frankreich bei der Biennale von Venedig 2017 mit seinem Musik-Pavillon

Bei der 57. Biennale für zeitgenössische Kunst in Venedig präsentiert der französische Pavillon vom 13. Mai bis zum 26. November die Installation „Studio Venezia“ von Xavier Veilhan.

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Studio Venezia - Maquette préparatoire (détail)
© Veilhan / ADAGP, 2017

Mit Unterstützung durch das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung und dessen Mittlerorganisation Institut français, in Partnerschaft mit dem Ministerium für Kultur und Kommunikation, wird der französische Pavillon Frankreich bei der Biennale von Venedig vertreten.

Diese Veranstaltung ist neben der Architektur-Biennale und dem Filmfestival Mostra eine der renommiertesten Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und dient der Förderung talentierter Künstler.

Die diesjährige Installation ist vom Künstler als Wanderprojekt konzipiert und wird nach Venedig auch in anderen Ländern zu sehen sein.

„Ich stelle es mir als totale Erfahrung vor: eine Installation, die die Besucher eintauchen lässt in die Atmosphäre eines Tonstudios, inspiriert durch das Pionierwerk von Kurt Schwitters, den Merzbau (1923-1937). Musiker verschiedenster Stilrichtungen sind eingeladen, in dieser Tonstudio-Skulptur zu experimentieren, die dadurch während der 7-monatigen Biennale zum Medium für deren Kreationen wird. In dem Pavillon verschmelzen bildende Kunst und Musik, und die Installation reflektiert verschiedene künstlerische Bezüge vom Bauhaus über die Experimente des Black Mountain College bis hin zu ‚Station to Station‘ von Doug Aitken.“
Xavier Veilhan

Xavier Veilhan - Der Künstler, der Frankreich auf der Biennale von Venedig 2017 repräsentiert

Der 1963 geborene französische Künstler Xavier Veilhan lebt und arbeitet in Paris. In seinen Werken greift er auf Bildhauerkunst, Malerei, Videoarbeiten, Fotografie und Installationen zurück, um die Realität wieder zu erfassen, insbesondere in ihren biologischen und technischen Aspekten, und dies in archetypischen, allgemeinen oder prototypischen Formen, die historische und zeitgenössische Darstellungsweisen hinterfragen.

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Xavier Veilhan
© Diane Arques / Veilhan / ADAGP, 2017

Xavier Veilhan hatte bereits zahlreiche Einzelausstellungen, im Musée d’Art Moderne der Stadt Paris (1993), im Zentrum für zeitgenössisches Kulturschaffen CCC in Tours (1995), im Zentrum für zeitgenössische Kunst „Le Consortium“ in Dijon (1999), im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst MAMCO in Genf (1999-2000), im Zentrum für zeitgenössische Kunst MAGASIN in Grenoble (2000), im Center for Contemporary Art CCA Kitakyushu (2002), im Centre Pompidou in Paris (2004), im Musée d’Art Moderne et Contemporain in Straßburg (2005), im Schloss von Versailles (2009)…