France-Diplomatie
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Afghanistan

Internationale Konferenz zur Unterstützung Afghanistans (Paris, 12. Juni 2008)

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Bernard Kouchner, Nicolas Sarkozy und Hamid Karzai
bei der Konferenz zur Unterstützung Afghanistans
(Paris, 12.06.2008) - Foto: © MAEE, F. de La Mure

Am 12. Juni 2008 fand in Paris unter dem gemeinsamen Vorsitz von Afghanistan, den Vereinten Nationen und Frankreich eine internationale Konferenz zur Unterstützung Afghanistans statt. Delegationen aus 67 Ländern und 17 internationalen Organisationen nahmen daran teil. Eröffnet wurde die Konferenz am 12. Juni durch Staatspräsident Nicolas Sarkozy, Präsident Hamid Karzai und UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Die Konferenz erfolgte im Rahmen des politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbauprozesses und knüpft an die Bonn-Petersberg Konferenz 2001 an. Die Konferenz bot Gelegenheit, über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und sicherheitspolitischen Fragen sowie über die beim Internationalen Afghanistan-Forum der Zivilgesellschaft und des Privatsektors vom 24. Mai 2008 beschlossenen Empfehlungen zu sprechen.

Ziel der Pariser Afghanistan-Konferenz war es, die politische und finanzielle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Landes zu bekräftigen. Des Weiteren ging es darum, die Ziele und das Engagement der Geber-Länder im Rahmen einer Prüfung des bei der London-Konferenz 2006 beschlossenen Paktes für Afghanistan (Afghanistan Compact) zu überdenken.

Auch bot dieses Treffen der afghanischen Regierung Gelegenheit, der internationalen Gemeinschaft ihre nationale Entwicklungsstrategie (Afghanistan National Development Strategy) vorzustellen, im Rahmen derer die Prioritäten für die Entwicklung Afghanistans für den Zeitraum 2008-2013 festgelegt sind. Auf diese Weise konnten die Geber-Länder ihre Unterstützung besser abstimmen und so zu einer effizienteren Gestaltung der Hilfe der Internationalen Gemeinschaft beitragen.

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